Posts tagged ‘Kreativität’

16. Oktober 2013

Energiekiller killen

Oder: die erneuerbare Energie in uns

Alles spricht von Energieeinsparung, Energiewende, erneuerbaren Energien und grünen Technologien. Kaum jemand jedoch schenkt der ungeheuren Energieverschwendung Aufmerksamkeit, die tagtäglich in uns selbst stattfindet. Und noch weniger Menschen wissen um die nahezu unerschöpfliche Energiequelle, die jeder von uns in sich trägt. Weiterlesen »

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3. Oktober 2012

Überdurchschnittlich normal

Der durchschnittliche RTL2-Konsument weiß: Nichts ist wichtiger, als besonders zu sein und sich vom Durchschnitt abzuheben. Gleichzeitig soll er aber auch Normen entsprechen: das optimale Körpergewicht, die normale Intelligenz … Ja, was denn nun?

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17. Mai 2012

Gut gelobt ist halb kritisiert

Warum Wertschätzung und Lob sich gegenseitig ausschließen

Als Baby werden wir gelobt, wenn wir lernen aufs Töpfchen zu gehen, und getadelt, wenn wir nicht einschlafen wollen. In der Schule werden wir für unsere Leistungen belohnt oder bestraft, je nachdem wie gut wir die Erwartungen des Systems erfüllen. Als Erwachsene formt uns dieses Prinzip bis zum Ende unserer Berufsausbildung und darüber hinaus.

Kritik – Lob und Tadel – bestimmt unser Leben. Einem obersten Lebensdogma gleich beeinflussen der Wunsch nach Anerkennung und die Angst vor Ablehnung die meisten unserer Entscheidungen maßgeblich. Dass es jenseits dieser beiden Pole noch eine Alternative gibt, finden unglücklicherweise nur wenige Menschen irgendwann heraus.

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26. Juni 2011

Der große Sprung

Das Problem der oberen Grenze lösen

Wenn es uns zu schlecht geht, gehört es zu unserem ganz normalen Selbsterhaltungsprogramm, etwas zu unternehmen, damit es uns wieder besser geht. Jeder findet das ganz natürlich. Doch finden Sie es genauso natürlich, dass wir unser Wohlbefinden unbewusst wieder dämpfen, wenn es uns »zu gut« geht? Man könnte geradezu meinen, wir wären mit einem Thermostat ausgestattet, der dafür sorgt, dass sich unser Wohlbefinden nicht zu stark von einer gedachten horizontalen Mittellinie entfernt. Die gute Nachricht ist: Wir können den Thermostat verstellen. Wie Sie den Regler finden und ihn nach oben schieben können, verrät das vorgestellte Buch. Weiterlesen »

18. Mai 2011

Moderne Nahrungssuche

Verpackungsingenieure sind die ersten, die an die Wand gestellt werden, wenn die Revolution kommt

So ist es in der Encyclopaedia Galactica zu lesen. Na gut, nicht ganz, denn dort ist eigentlich von der Marketing-Abteilung der Sirius Cybernetics Corporation die Rede, aber ich bin sicher, die hängen mit drin. Ist Ihnen schon einmal aufgefallen, dass unsere Nahrungssuche seit der Steinzeit eher komplizierter denn einfacher geworden ist? Gegenüber dem Kampf mit modernen Verpackungen wirkt das Erledigen eines Mammuts wie ein Kinderspiel. Ohne Spezialwerkzeug und zusätzliche Intelligenz droht uns nämlich der Hungertod. Weiterlesen »

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14. Mai 2011

Konsensrealität

Was du hörst, kann nie sein, was ich sage

In meiner Kommunikation – vor allem mit Menschen, die mir wichtig sind – bemühe ich mich stets, mir das Folgende vor Augen zu halten:

Ich kann niemals davon ausgehen, dass mein Gegenüber das hört, was ich zu sagen versuche.

Den größeren Teil meines bisherigen Lebens habe ich stillschweigend vorausgesetzt, dass andere Menschen mich wirklich verstehen können, und bis vor wenigen Jahren wäre ich nie auf die Idee gekommen, diese Annahme in Frage zu stellen. Ich war fest davon überzeugt, dass ich mich nur präzise genug ausdrücken muss, dann würden mich die anderen schon verstehen – mit einem Minimum an gutem Willen jedenfalls. Weit gefehlt! Weiterlesen »

11. Mai 2011

Hör doch mal zu!

Reden ist Silber, Schweigen ist Gold – Zuhören unbezahlbar

Mal Hand auf’s Herz: Wann haben Sie das letzte Mal bewusst zugehört? Und ich meine damit nicht, einfach nur den Mund zu halten, sondern sich mit aufrichtiger Neugier dafür zu interessieren, was Ihnen jemand erzählt. Meine Beobachtung ist jedenfalls, dass echtes Zuhören eine seltene Kunst zu sein scheint. Stattdessen wird der so genannte Meinungsaustausch gepflegt, was in der Regel bedeutet, dass nach dem Gespräch beide Partner mit ihren Meinungen wieder nach Hause gehen, ohne dass sich an selbigen irgend etwas verändert hätte. Der Preis, den wir dafür bezahlen: echte Beziehungen können so nicht zustande kommen. Weiterlesen »

9. Mai 2011

Commitment – Was wir wirklich wollen

Ein sinnvoller Anglizismus

Wenn ich die Wahl habe, etwas mit einem deutschen oder einem englischen Wort auszudrücken, wähle ich das deutsche, sofern die Bedeutung gleichwertig ist. Normalerweise hat unsere Sprache ja auch genug zu bieten, um prägnant zu formulieren. Die Mehrzahl der Anglizismen, die unseren Wortschatz in den letzten Jahrzehnten aufgebläht haben, tragen also höchstens zur Redundanz bei.

In Ausnahmefällen kann es jedoch durchaus sinnvoll sein, andere Sprachen zu beleihen, wenn ein essentieller Sachverhalt in der eigenen Sprache nur sehr umständlich zu beschreiben wäre. Das englische »commitment« ist so ein Beispiel. Weiterlesen »

4. Mai 2011

Mehr Gehalt – … schlechtere Leistung!

Hier ein Video (in Englisch) über etwas, das wir alle irgendwie schon wussten: Mehr materielle Entlohnung führt nicht zu mehr Leistung. Eine kleine Überraschung: Die Leistung sinkt sogar! Um Menschen zu kreativen Höchstleistungen zu bewegen, braucht es andere Anreize. Weiterlesen »

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19. April 2011

Findet den Schuldigen!

Wenn etwas schief geht, wird zu allererst nach dem Schuldigen gesucht

Den meisten von uns ist diese Reflexhandlung inzwischen zu einer unbewussten Gewohnheit geworden und wird, wenn überhaupt, nur selten in Frage gestellt. Recht haben geht offenbar vor glücklich sein – beides gleichzeitig ist übrigens kaum möglich. Der Konflikt scheint uns auf kuriose Weise wichtiger zu sein als ein harmonisches Zusammenleben. Weiterlesen »