Die perfekte Bewerbung, Teil 4/8 – Bewerbungsanschreiben

Im Anschreiben etwas über sich zu erzählen und dieses auf einer Seite authentisch zusammenzufassen, ist erfahrungsgemäß für die meisten Bewerber noch schwieriger als die Anfertigung ihres Lebenslaufes. Denn es soll den Arbeitgeber mit wenigen Worten so neugierig machen, dass er sich auch den Rest der Bewerbungsunterlagen ansieht.

Arbeitsblatt Anschreiben

Download: Arbeitsblatt

Im Allgemeinen wird zu wenig Herzblut in diesen Teil der Bewerbung investiert. Das liegt zum einen daran, dass die Rolle des Anschreibens gerne unterschätzt wird und zum anderen, dass die Bewerbungssituation an sich für die meisten eine Ausnahmesituation darstellt. Für viele ist das Verfassen von Geschriebenen nicht gerade Alltagsgeschäft, und dann muss auch noch der innere Schweinehund überwunden werden, über sich selbst zu schreiben – oder sich einmal ein paar Stunden überhaupt mal nur mit sich selbst zu befassen. Aber der Aufwand lohnt sich.

Ein Arbeitsblatt zur Veranschaulichung dieses Artikels gibt es zum

Download: Arbeitsblatt Bewerbungsanschreiben

und in meiner Vorlagensammlung gibt es jeweils Anschreiben mit einem dazu harmonierenden Lebenslauf:

Download: Word-Mustersammlung für Lebenslauf und Anschreiben (ZIP-komprimiert)

Form …

Die einzelnen Abschnitte

  • Kopfbereich: Im Kopf des Briefes stehen Ihr Name und Ihre Kontaktdaten, also Adresse, Telefonnummer(n) und E-Mailadresse, nur in Ausnahmefällen eine Web-Adresse. Die Gestaltung des Kopfbereichs ist reine Geschmacksfrage. Spielen Sie jedoch bitte nicht zu viel herum – mit einfachen Gestaltungsmitteln lässt sich schon viel Individualität erreichen. Denken Sie auch daran, dass der Kopfbereich mit dem Ihres Lebenslaufes harmonieren soll. Beispiel:

Dr. h. c. Malte Thorben Snobinsky
Hybrisallee 99
12345 Sphinkterdorf
0211 12345678
0179 87654321
mt.snob@poop.com

Tipp: Die Absenderadresse auf der rechten Seite stellt einen guten optischen Gegenpol zum links ausgerichteten Adressfeld dar.

Tipp: Vermeiden Sie Abkürzungen, also »Straße« statt »Str.«

Tipp: Die Voranstellung von »Tel.«, »Mobil« oder »E-Mail« halte ich für überflüssig, da redundant und auf Anhieb erkennbar.

Tipp: Wenn Sie Ihre Bewerbung an eine international arbeitende Firma senden, geben Sie Telefonnummern mit Länderkennung an: +49 211 12345678

Tipp: Auch andere Formatierungen von Telefonnummern sind OK: (0211) 12345678 oder 0211/12345678 oder 0211-12345678

Tipp: Geben Sie nur Telefonnummern und E-Mail-Adressen an, unter denen Sie auch gut zu erreichen sind.

  • Das Adressfeld beginnt genau 50 mm unterhalb des oberen Papierrandes und hat eine Höhe von 45 mm, damit es im Sichtfeld eines Fensterbriefumschlages erscheint. Wenn Sie einen solchen verwenden wollen , sollten Sie Ihren Namen und Adresse in kleiner, fetter und unterstrichener Schrift als erstes einsetzen. Ansonsten verzichten Sie auf die zusätzliche Angabe eines Absenders. Beispiel:

Malte Thorben Snobinsky – Hybrisallee 99 – 12345 Sphinkterdorf

Supernix GmbH & Co. KG
Herr Prof. Dr. Hans Dings
Industrieallee 123c
12345 Göppingen

Achtung: Geben Sie die Adresse genau so an, wie Sie sie im Inserat/auf der Firmenwebsite/im Firmenbriefkopf etc. gefunden haben! Rechtschreibfehler im Namen oder falsch angegebene Namen sind absolut zu vermeiden. Nennen Sie auch den Vornamen des Ansprechpartners, wenn vorhanden.

Achtung: Veraltet und nicht mehr zu verwenden: z. Hd., zu Händen, An, Herrn

Achtung: Keine Leerzeilen in der Anschrift

Tipp: Wenn Sie einen Fensterbriefumschlag verwenden (womit Sie sich einen gesonderten Adressaufkleber oder die handschriftliche Adressierung ersparen), und nur dann, beginnen Sie das Adressfeld mit Ihrer Absenderadresse, eine Zeile, 8 Punkt, fett, unterstrichen.

  • Ort und Datum setzen Sie in die erste Zeile nach dem Adressfeld und richten es am rechten Rand aus. Beispiel:

Tötensen, 23. März 2012

Tipp: Ein einfacher Klick auf den Button „Rechtsbündig“ in der Werkzeugleiste, und schon ist das Datum, wo es hingehört.

  • Der Betreff hat einen Abstand von 2-3 Leerzeilen vom Datum und besteht für die meisten Bewerbungen aus zwei Zeilen, die in Fettdruck gesetzt werden:

Bewerbung als Hausmeister
Ihre Anzeige 10000-1234567890-S auf http://www.arbeitsagentur.de

Geben Sie die Tätigkeit auf jeden Fall genauso an, wie sie auch in der Stellenanzeige genannt wurde. Bei einer Initiativbewerbung entfällt die zweite Zeile:

Initiativbewerbung als Buchhalter

… es sei denn, es ging ein Kontakt voraus:

Initiativbewerbung als Mediengestalter
Unser Telefonat vom 11.11.2011

  • Die Anrede, nach einem weiteren Abstand von 2-3 Leerzeilen, lautet:

Sehr geehrte Damen und Herren,

oder, wenn ein Ansprechpartner vorhanden ist (es werden nur akademische Titel genannt, keine Grade wie Dipl.-Ing. und keine Vornamen):

Sehr geehrte Frau Schmidt,
Sehr geehrter Herr Dr. Schmidt,
Sehr geehrte Frau Prof. Böhler,

  • Der Textblock beginnt nach einem Extra-Abstand (s. u.)
  • Grußformel: Mit dem klassischen

Mit freundlichen Grüßen

können Sie nichts falsch machen.

Achtung: Kein Komma nach der Grußformel

  • Unterschrift: Unterschreiben Sie linksbündig in blauer Tinte mit Vor- und Nachnamen. Achten Sie darauf, dass die Unterschrift nicht ganz unten am Papierrand hängt.
  • Den Anlagenvermerk können Sie sich schenken, da überflüssig. Allerdings schadet er aber auch nicht, wenn Sie noch genügend Platz haben, um ihn unterzubringen. In diesem Fall lautet er einfach:

Anlage: Bewerbungsmappe

Allgemeine Tipps zur Formatierung

Die DIN 5008 lässt einen recht großen Spielraum, was die Gestaltung von Geschäftsbriefen angeht. Hier einige Empfehlungen, die sich in der Praxis als sehr hilfreich erwiesen haben.

  • Einheitliche Schriftgröße, und zwar dieselbe wie im Lebenslauf. Nur im Kopfbereich dürfen Sie variieren. Insgesamt jedoch auf keinen Fall mehr als drei verschiedene Schriftgrößen.10-12 pt, wobei 10 pt bei den meisten Schriftarten eher zu klein ist
  • Hervorhebungen: Sparsamst! In den allermeisten Fällen ist lediglich Fettdruck für die Betreffzeile empfehlenswert, vielleicht einmal Kursivschrift für den Titel der Habilitationsschrift. Keine Unterstreichungen, Kapitälchen und sonstige Spielereien!
  • Verwenden Sie keine ganzen Leerzeilen als Abstand zwischen den Absätzen. Das ist erstens Platzverschwendung und sieht außerdem zerfleddert aus. Lassen Sie jeden Absatz für seinen Abstand nach oben hin sorgen, über die Einstellung »Abstand vor Absatz« im Absatzformat. 3-6 Punkt sorgen für ein harmonisches Layout.
  • Kein Blocksatz, auch wenn sich das bei vielen Firmen eingebürgert hat – Briefe werden linksbündig (mit sog. Flatterrand) geschrieben
  • Silbentrennung einschalten, denn ohne wirkt das Schriftbild unruhig
  • Ränder: Wenn Sie ein leeres Word-Dokument öffnen, können Sie nichts falsch machen, wenn Sie die Ränder unverändert lassen. Allerdings lässt sich ein eventuelles Platzproblem durch das Verkleinern der Ränder ein wenig abmildern:
    • Oben: Für einen schönen Briefkopf werden Sie nicht umhinkommen, den oberen Rand etwas zu verkleinern. 1,5 cm sehen noch gut aus, auf keinen Fall weniger als 1 cm.
    • Links: Da Lochen und Abheften Ihrer Unterlagen möglich sein soll, sollte der linke Rand 2 cm nicht unterschreiten
    • Rechts: Laut DIN dürften Sie bis auf 6 mm runtergehen, weniger als 1,5 cm verderben allerdings das Gesamtbild
    • Unten: Auch hier würde ich 1,5 cm nicht unterschreiten (genug Platz für die Unterschrift lassen!)

… und Inhalt

Die Aufgabe des Anschreibens ist es, dem Leser folgende Informationen zu geben:

  1. Ihr Interesse, Ihre Motivation
  2. Überblick über bisherige (relevante) Tätigkeiten und fachliche Kompetenzen
  3. Überblick über persönliche Stärken
  4. Darstellung Ihres Nutzens für das Unternehmen
  5. Verfügbarkeit
  6. Gehaltsvorstellungen (nur wenn in der Anzeige gefordert)

Eine Seite muss reichen! Widerstehen Sie der Versuchung, schon im Anschreiben so viel wie möglich über sich zu erzählen. Eine Seite ist absolut ausreichend, wenn Sie auf die Nennung überflüssiger Informationen und die Verwendung hohler Phrasen verzichten. Verwenden Sie eine aktive Sprache (»Aufgaben erledigen« statt »Erledigung von Aufgaben«) und verzichten Sie nach Möglichkeit auf Konjunktive (»freue mich« statt »würde mich freuen«). Nutzen Sie die direkte Ansprache, wenn möglich (»Sie suchen«, »Ihr Unternehmen«).

Bezugnahme und Motivation

Der erste Satz nimmt Bezug auf eine Stellenanzeige, ein Telefonat o. ä. Bereits hier können Sie Ihre Kompetenzen einfließen lassen. Beispiel:

in Ihrer Anzeige suchen Sie eine engagierte und zuverlässige Buchhalterin mit Erfahrung in SAP/FI für Ihren Standort in Paderborn.

Und schon haben Sie drei Ihrer Kompetenzen angeführt und klargestellt, dass Sie die Anzeige gut gelesen haben. Im Falle einer Initiativbewerbung nennen Sie an dieser Stelle den Anlass, wie Sie überhaupt dazu gekommen sind, sich bei diesem Unternehmen zu bewerben, z. B. Recherche im Internet, Empfehlung durch einen Mitarbeiter usw.

Schlecht: »hiermit bewerbe ich mich als Buchhalterin…« oder »anbei sende ich Ihnen meine vollständigen Bewerbungsunterlagen für die Stelle als Buchhalterin.« (Informationsgehalt gegen Null, 90% aller Bewerbungen fangen so an)

Der zweite Satz übermittelt die Hauptmotivation Ihrer Bewerbung (die nicht »Geldverdienen«, »Job verloren« oder »die Firma ist nur 500m von meiner Wohnung entfernt« lauten sollte), z. B.:

Ihr Angebot spricht mich sehr an, da ich viele branchenspezifische Kenntnisse aus der Fertigungsindustrie mitbringe und gerne wieder in einem Familienunternehmen arbeiten möchte.

Wie Sie sehen, können Sie auch hier den einen oder anderen Ihrer Vorzüge »hineinschmuggeln«.

Berufserfahrung und Fachkompetenz

Als nächstes möchte der Arbeitgeber etwas über Ihre Ausbildung und Ihre Berufserfahrung wissen. Aus dem Abgleich des Anforderungs- und Ihres Kompetenzprofils wissen Sie bereits genau, welche Fachkompetenzen Sie hier nennen müssen. Beispiel:

Als ausgebildete Industriekauffrau blicke ich bereits auf eine 15-jährige Berufserfahrung als Buchhalterin in großen Unternehmen der Automobilbranche zurück. Meine Aufgaben umfassten dabei alle Bereiche der Finanzbuchhaltung, einschließlich der Bilanzvorbereitung, sowie zeitweise auch der Debitoren- und Kreditorenbuchhaltung. Darüber hinaus gehörten die telefonische Kundenbetreuung und die Bearbeitung des Postein- und -ausgangs in meinen Verantwortungsbereich. Die sichere Beherrschung gängiger Office-Applikationen und verhandlungssicheres Englisch dürfen Sie ebenfalls von mir erwarten.

Beachten Sie, dass hier keine Daten zur Ausbildungsdauer, zu Beschäftigungszeiten oder zu Firmennamen genannt sind. Diese kann der Arbeitgeber dem Lebenslauf entnehmen, wenn er möchte. Verwenden Sie kurze, knackige Sätze mit viel Informationsgehalt und geraten Sie nicht ins »Schwafeln«.

Schlecht: Im Oktober 1995 habe ich meine Ausbildung zur Industriekauffrau bei der Fordwerke AG in Köln-Niehl abgeschlossen. Danach habe ich bei der Opel AG zunächst 3 Jahre als Logistikfachkraft gearbeitet, bevor ich in die Buchhaltungsabteilung versetzt wurde. Dort gehörte die unterstützende Buchführung … Wegen einer Firmeninsolvenz im Januar 2003 war ich gezwungen … usw.

Achtung: Verzichten Sie unbedingt auf Äußerungen, die sich wie eine Entschuldigung anhören oder Sie in irgendeiner Form als Opfer (wirtschaftlicher Umstände, mieser Chef, Mobbing…) darstellen!

Nehmen Sie auf jeden Fall Bezug auf alle im Stellenangebot geforderten Fachkompetenzen, die Sie besitzen. Wenn dann noch Platz ist, nennen Sie diejenigen Ihrer Fähigkeiten, von denen Sie glauben, dass sie für die Stelle ebenfalls von Vorteil sind.

Persönliche Kompetenz

Unter Hunderten meiner Kunden habe ich nicht einen einzigen getroffen, der sich mit der Darstellung seiner persönlichen Eigenschaften, wie sie einer schriftlichen Bewerbung angemessen wären, wirklich wohl gefühlt hätte. Alle empfanden es als Selbstbeweihräucherung und neigten eher zur Untertreibung. Diese Form der Bescheidenheit ist im Anschreiben jedoch völlig unangebracht, denn damit benachteiligen Sie sich gegenüber anderen Bewerbern. Und ich sage ja nicht, dass Sie einen auf dicken Max machen sollen – Sie sollen ja nur Ihre aufrichtige Selbsteinschätzung bezüglich Ihrer persönlichen Stärken zum Ausdruck bringen. Welche Ihrer Kompetenzen Sie im dritten Absatz Ihres Bewerbungsbriefes anführen, haben Sie ebenfalls bereits über den Abgleich des Anforderungs- und Ihres Kompetenzprofils ermittelt.

In zwei Sätzen können Sie die 6 oder 7 wichtigsten Eigenschaften (die noch nicht in den ersten Abschnitt eingeflossen sind) zusammenfassen:

Mit mir gewinnen Sie eine einsatzfreudige und gewissenhafte Mitarbeiterin mit ausgeprägter Freude an der Arbeit im Team, die auch in Zeiten hoher Belastung einen kühlen Kopf behält. Einen stets freundlichen Umgang mit Kunden wie auch Kollegen dürfen Sie ebenso bei mir voraussetzen wie eine zügige Arbeitsweise und einen hohen Grad an Eigenverantwortlichkeit.

Achtung: Eigenschaften wie pünktlich, ehrlich, fleißig und sauber sind selbstverständlich und sollten hier nicht genannt werden.

Tipp: Übernehmen Sie die geforderten Soft Skills nicht wörtlich dem Stellenangebot, sondern versuchen Sie sie nach Möglichkeit zu umschreiben.

Für die meisten Bewerber gilt: Wenn es sich ein bisschen zu viel nach Lobhudelei anhört, dann sind sie vermutlich auf dem richtigen Weg.

Unternehmensnutzen

Nun können Sie noch einmal explizit klarstellen, warum Sie glauben, für das Unternehmen von Nutzen zu sein:

Aufgrund meiner langjährigen branchenspezifischen Erfahrung sowie meiner Zusatzqualifikation als QM-Beauftragte bin ich zuversichtlich, bereits nach kurzer Einarbeitungszeit zu Ihrem Unternehmenserfolg beitragen zu können.

Formalien

Nun müssen Sie nur noch sagen, wann Sie anfangen können, was Sie kosten und dass Sie sich auf das Bewerbungsgespräch freuen:

Für eine Anstellung stehe ich ab Juli 2012 zur Verfügung. Meine Gehaltsvorstellung liegt bei 32.000 Euro p. a.

Auf die Gelegenheit, Sie in einem persönlichen Gespräch von meiner Qualifikation überzeugen zu können, freue ich mich sehr.

Achtung: Das Gehalt geben Sie bitte nur an, wenn es im Stellenangebot gewünscht wurde. In diesem Fall sollten Sie es nicht weglassen (auch wenn mancher »Bewerbungstrainer« dies empfehlen mag), da Ihnen das höchstwahrscheinlich als Respektlosigkeit ausgelegt wird.

Tipp: Geben Sie Ihren Gehaltswunsch nach Möglichkeit als Brutto-Jahresgehalt an, da dieses eventuelle Sonderleistungen wie Urlaubs- und Weihnachtsgeld bereits einschließt, um Missverständnisse auszuschließen.

Nun noch Grußformel und Unterschrift – fertig.

Nochmal alle Beispiele als ganzes Schreiben

Dr. h. c. Malte Thorben Snobinsky
Hybrisallee 99
12345 Sphinkterdorf
0211 12345678
0179 87654321
mt.snob@poop.com

Malte Thorben Snobinsky – Hybrisallee 99 – 12345 Sphinkterdorf

Supernix GmbH & Co. KG
Herr Prof. Dr. Hans Dings
Industrieallee 123c
12345 Göppingen

Tötensen, 23. März 2012

Bewerbung als Buchhalterin
Ihre Anzeige 10000-1234567890-S auf http://www.arbeitsagentur.de

Sehr geehrte Frau Prof. Böhler,

in Ihrer Anzeige suchen Sie eine engagierte und zuverlässige Buchhalterin mit Erfahrung in SAP/FI für Ihren Standort in Paderborn. Ihr Angebot spricht mich sehr an, da ich viele branchenspezifische Kenntnisse aus der Fertigungsindustrie mitbringe und gerne wieder in einem Familienunternehmen arbeiten möchte.

Als ausgebildete Industriekauffrau blicke ich bereits auf eine 15-jährige Berufserfahrung als Buchhalterin in großen Unternehmen der Automobilbranche zurück. Meine Aufgaben umfassten dabei alle Bereiche der Finanzbuchhaltung, einschließlich der Bilanzvorbereitung, sowie zeitweise auch der Debitoren- und Kreditorenbuchhaltung. Darüber hinaus gehörten die telefonische Kundenbetreuung und die Bearbeitung des Postein- und -ausgangs in meinen Verantwortungsbereich. Die sichere Beherrschung gängiger Office-Applikationen und verhandlungssicheres Englisch dürfen Sie ebenfalls von mir erwarten.

Mit mir gewinnen Sie eine einsatzfreudige und gewissenhafte Mitarbeiterin mit ausgeprägter Freude an der Arbeit im Team, die auch in Zeiten hoher Belastung einen kühlen Kopf behält. Einen stets freundlichen Umgang mit Kunden wie auch Kollegen dürfen Sie ebenso bei mir voraussetzen wie eine zügige Arbeitsweise und einen hohen Grad an Eigenverantwortlichkeit.

Aufgrund meiner langjährigen branchenspezifischen Erfahrung sowie meiner Zusatzqualifikation als QM-Beauftragte bin ich zuversichtlich, bereits nach kurzer Einarbeitungszeit zu Ihrem Unternehmenserfolg beitragen zu können.

Für eine Anstellung stehe ich ab Juli 2012 zur Verfügung. Meine Gehaltsvorstellung liegt bei 32.000 Euro p. a.

Auf die Gelegenheit, Sie in einem persönlichen Gespräch von meiner Qualifikation überzeugen zu können, freue ich mich sehr.

Mit freundlichen Grüßen

<Unterschrift>

Zum vorigen Artikel: Teil 3: Lebenslauf

Zum nächsten Artikel: Teil 5: Zeugnisse

© 2016 Björn Klug

Dokumente zum Thema

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