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	<description>                               		• Wesentliches •</description>
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		<title>Die 7 Todsünden der Führungskraft</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Feb 2012 21:55:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Björn Klug</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Management]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn Ihr Unternehmen auch weiterhin florieren soll Betriebswirtschaftliche Kompetenz alleine reicht nicht, um den dauerhaften Erfolg eines Unternehmens zu sichern. Das bekommen besonders Führungskräfte von wachsenden Unternehmen zu spüren, deren Mitarbeiterzahl einen kritischen Wert überschreitet. Ihre Fähigkeiten als Manager haben sie mit wirtschaftlichem Erfolg bereits unter Beweis gestellt, die aufkommenden Anforderungen an ihre soziale Kompetenz [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=essentialtimes.wordpress.com&amp;blog=21672266&amp;post=1364&amp;subd=essentialtimes&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Wenn Ihr Unternehmen auch weiterhin florieren soll</h3>
<p>Betriebswirtschaftliche Kompetenz alleine reicht nicht, um den dauerhaften Erfolg eines Unternehmens zu sichern. Das bekommen besonders Führungskräfte von wachsenden Unternehmen zu spüren, deren Mitarbeiterzahl einen kritischen Wert überschreitet. Ihre Fähigkeiten als Manager haben sie mit wirtschaftlichem Erfolg bereits unter Beweis gestellt, die aufkommenden Anforderungen an ihre soziale Kompetenz treffen sie jedoch oft völlig unvorbereitet. Wenn&#8217;s auch bei Ihnen im Getriebe knirscht, erfahren Sie hier, woran es höchstwahrscheinlich liegt. Hier kommen sie, die sieben schlimmsten – und gleichzeitig häufigsten – Fehler, die Ihnen Ihren Führungsalltag zur Hölle machen werden.</p>
<p><span id="more-1364"></span></p>
<h2><img class="alignright size-full wp-image-1420" style="border:0 none;" title="worried-businessman-small" src="http://essentialtimes.files.wordpress.com/2012/01/worried-businessman-small.jpg" alt="Sorgenchef" width="267" height="400" /><span style="font-variant:small-caps;">Eins:</span> Vereinbarungen nicht einhalten</h2>
<p>Sie sagen z. B. Termine häufig kurzfristig ab oder verspäten sich oft, bezahlen Honorare, Gehälter und Rechnungen später als vereinbart. Kurz gesagt, Sie erfüllen nicht <em>all</em> Ihre Zusagen makellos. Gleichzeitig beschweren Sie sich über Mitarbeiter, die wiederholt Fristen überschreiten.</p>
<p><strong>Ihr Preis</strong>: Mit jeder gebrochenen Vereinbarung, so nebensächlich sie Ihnen auch vorkommen mag, signalisieren Sie Ihren Mitarbeitern zumindest unterschwellig, dass Ihre Zusagen nichts wert sind. Wenn Sie wollen, dass sich Ihre Mitarbeiter mit vollem Einsatz für Ihr Unternehmen engagieren, sollten Sie ihnen hingegen das Gefühl geben, sich voll auf Sie verlassen zu können.</p>
<h2><span style="font-variant:small-caps;">Zwei:</span> Kritik statt Wertschätzung</h2>
<p>Sie loben Ihre Mitarbeiter, wenn Sie mit Ihnen zufrieden sind und tadeln sie, wenn Sie Fehler machen. Sie bezahlen Ihre Angestellten schlechter als deren Dienste eigentlich wert wären oder lassen gar unentgeltlich arbeiten und nennen es dann »Praktikum«. Ihre Mitarbeiter sind nur austauschbare Anweisungsempfänger für Sie, die nach Ihren Vorstellungen gut funktionieren sollen.</p>
<p><strong>Ihr Preis</strong>: Auch wenn uns allen das Prinzip Kritik sehr gut bekannt ist – schließlich basiert praktisch unser gesamtes Bildungs- und Erziehungssystem darauf – so konditioniert man Hunde. In der Folge werden Sie zum Zirkusdirektor mit einem ganzen Stall gut dressierter Tiere, die im allerbesten Fall genau das machen, was Sie von ihnen verlangen – und keinen Deut mehr! Menschen entfalten dort ihre Kreativität am besten, wo sie sich wertvoll fühlen, also sind Sie gefordert, aufrichtig ihren Wert zu schätzen und dies auch messbar zum Ausdruck zu bringen. Lob hingegen hat mit Wertschätzung nichts gemein, denn Lob und Tadel sind die Seiten der gleichen Medaille: Kritik.</p>
<h2><span style="font-variant:small-caps;">Drei:</span> Kontrolle</h2>
<p>Sie können es kaum ertragen, nicht immer genau zu wissen, was Ihre Mitarbeiter gerade tun und sehen ihnen regelmäßig über die Schulter. Sie zögern nicht, auch kleinere Fehler unverzüglich zu korrigieren und dem Betreffenden genau zu erklären, wie er es besser zu machen hat. Selbst wenn Sie Kompetenzen abgeben, behalten Sie immer »einen Fuß in der Tür«. Sie regen sich regelmäßig über die Unfähigkeit Ihrer Angestellten auf und haben ständig das Gefühl, wichtige Dinge selbst machen zu müssen, wenn sie richtig gemacht werden sollen.</p>
<p><strong>Ihr Preis</strong>: Behandeln Sie Ihre Mitarbeiter wie unmündige Kinder, so werden Sie unmündige Kinder erhalten. Was im kleinen Familienbetrieb noch halbwegs funktionieren mag, wächst sich bald zur Jonglage mit zu vielen Bällen aus. Der Burnout wartet schon um die Ecke. Aber Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser, richtig? <strong>Falsch!</strong> Echtes Engagement und Kreativität entwickeln nur Menschen, denen man Autonomie zugesteht. (s. auch <a title="Mehr Gehalt – … schlechtere Leistung!" href="http://essentialtimes.wordpress.com/mehr-gehalt-schlechtere-leistung/" target="_blank">Mehr Gehalt – … schlechtere Leistung!</a>)</p>
<h2><span style="font-variant:small-caps;">Vier:</span> Heiße Luft &amp; Unklare Kommunikation</h2>
<p>Sie haben bei Kundenakquise und in Verkaufsgesprächen gelernt, dass es schon O. K. ist, wenn man das eigene Produkt ein wenig über den Klee lobt und auch schon einmal Eigenschaften verspricht, die es noch gar nicht hat. Die gleiche Strategie wenden Sie nun bei Ihren Mitarbeitern an. Bereits im Vorstellungsgespräch preisen Sie dem Bewerber Entwicklungschancen an, von denen Sie wissen, dass sie vermutlich nie so rosig aussehen werden, wie Sie sie gerade darstellen. Später darauf angesprochen, haben Sie sofort gute Argumente zur Hand, warum die Beförderung oder Gehaltserhöhung angesichts der derzeitigen Lage noch ein wenig warten muss. Nur noch ein wenig Geduld, denn die Zukunftsaussichten sind weiterhin prächtig…</p>
<p>Im gleichen Zuge reagieren Sie verschnupft oder sogar persönlich gekränkt, wenn Ihre Mitarbeiter Ihre stillen Erwartungen nicht erfüllen. Es empört Sie, wenn Ihre Schreibkraft in turbulenten Zeiten nicht ungefragt jeden Tag eine unbezahlte Überstunde macht. Und ist es nicht selbstverständlich, dass alle Mitarbeiter selbstständig darauf achten, dass immer genug Kaffee und Milch vorhanden ist?</p>
<p><strong>Ihr Preis</strong>: Unklare Kommunikation ist die Ursache Nummer Eins für Reibungsverluste im Unternehmen. Übertreibungen und Unterlassungen – was beim Verkaufen gerade noch gut gehen mag, rächt sich bei Ihren Mitarbeitern bitter. Sie sind auf dem Holzweg, wenn Sie meinen, man würde Ihnen Ihre Lippenbekenntnisse auf Dauer abnehmen. Letztendlich fliegen Sie immer auf. Und dann ist das Vertrauen weg.</p>
<h2><span style="font-variant:small-caps;">Fünf:</span> Meckern, Klatsch &amp; Tratsch</h2>
<p>Sie beschweren sich bei Kollegen über abwesende Mitarbeiter oder sprechen in abfälliger oder abwertender Weise über denjenigen. Oder Sie weisen einen Mitarbeiter in Anwesenheit anderer zurecht. Sie echauffieren sich vor Ihren Mitarbeitern aufgebracht über diverse Verfehlungen von Kunden und Geschäftspartnern, die Sie später jedoch devot in Watte packen. Sie klatschen und tratschen über andere Firmenangehörige.</p>
<p><strong>Ihr Preis</strong>: Jedem, bei dem Sie meckern, klatschen und tratschen, signalisieren Sie gleichzeitig: Das mache ich mit dir genauso, wenn Du meinem Bild nicht entsprichst. Auch hier bezahlen Sie mit einem Vertrauensverlust, der nur sehr schwer wiedergutzumachen ist. Eine gute Faustregel ist: Sprechen Sie über Abwesende nur aus, was Sie auch in deren Anwesenheit äußern würden und klären Sie alle Probleme mit dem Betreffenden direkt. Lassen Sie andere, die nicht unmittelbar involviert sind, außen vor.</p>
<h2><span style="font-variant:small-caps;">Sechs:</span> Eine Rolle spielen</h2>
<p>Sie setzen auf dem Weg ins Büro eine Maske auf, die Sie bis zum Heimweg nicht wieder absetzen. In der Firma spielen Sie konsequent eine Rolle, vielleicht <em>Hart aber gerecht</em>, <em>jedermanns Liebling</em>, den <em>gütigen Patriarchen</em>, den <em>knallharten Businessman</em>, den <em>einsamen Einzelkämpfer</em>… weil Sie glauben, den an Sie gestellten Anforderungen anders nicht genügen zu können. Sie trennen klar zwischen sich als Privatperson und sich als Geschäftsmann. Eigentlich sind Sie ganz anders, nur kommen Sie leider so selten dazu. Manchmal führt das dazu, dass Sie von Ihren Mitarbeitern verlangen, was Sie selbst nicht bereit sind zu geben.</p>
<p><strong>Ihr Preis</strong>: Jemanden zu spielen, der man nicht ist, kostet unglaublich viel Energie. Wer das zu lange macht, zahlt unweigerlich mit seiner Gesundheit dafür. Und während Sie noch glauben, dass keiner was von Ihrem Rollenspiel bemerkt, macht sich die ganze Belegschaft hinter Ihrem Rücken bereits lustig über Sie, und kaum jemand nimmt Sie noch wirklich ernst. Tun Sie sich selbst einen Gefallen und seien Sie so authentisch wie möglich.</p>
<h2><span style="font-variant:small-caps;">Sieben:</span> Druck nach unten abgeben</h2>
<p><em>Scheiße fließt abwärts</em>. Weil Sie das wissen, und weil Sie nicht möchten, dass sie bei Ihnen halt macht, geben Sie Druck von oben gerne auch mal an Ihre Mitarbeiter weiter. An stressigen Tagen reagieren Sie schnell ungehalten, werden auch mal laut und verzeihen Ihren Untergebenen selbst kleinere Fehler nicht. Wird der Druck unerträglich, lassen Sie sogar andere Ihre Fehler ausbaden.</p>
<p><strong>Ihr Preis</strong>: Sie verlieren den Kontakt zu Ihren Angestellten, da diese sich als natürliche Reaktion auf Ihr Verhalten von Ihnen distanzieren. Und bald wissen Sie nicht mehr, was in Ihrem Laden läuft. Unnötig zu erwähnen, dass die Motivation und Kreativität Ihres Personals Tiefstmarken erreichen wird.</p>
<p>Mal die Fassung verlieren sei doch nur menschlich, sagen Sie? Mag sein, und auch mit den besten Vorsätzen wird es Ihnen vielleicht wieder passieren. Doch zu glauben, Ihre Mitarbeiter müssten das schon aushalten, ist sträflicher Leichtsinn. Übernehmen Sie stattdessen Verantwortung für Ihre eigenen Unzulänglichkeiten. Was Ihnen Ihre Familie und Ihr Freundeskreis gerne mal vergibt, ist für Sie als Führungskraft ein absolutes No-Go.</p>
<h2>Jeder bekommt die Mitarbeiter, die er verdient</h2>
<p>So schwer das auch zu akzeptieren sein mag, Ihre Firma ist stets ein <a title="Takes one to know one" href="http://essentialtimes.wordpress.com/takes-one-to-know-one/" target="_blank">Spiegel Ihres Innenlebens</a>. Der Kontrollfreak z. B. <em>braucht</em> seine Herde unmündiger Schafe. Das Opfer zieht die Täter an wie der Mist die Fliegen. Die vermeintlichen Verfehlungen Ihrer Mitarbeiter sind in Wirklichkeit ein getarntes Geschenk an Sie, denn sie zeigen Ihnen mit unfehlbarer Präzision, in welchen Bereichen <em>Sie</em> noch an sich arbeiten müssen. Der umgekehrte Fall gilt natürlich genauso: Wenn es flutscht und Ihr Arbeitstag von Leichtigkeit und Fließen bestimmt ist, dann wissen Sie, dass Sie etwas Gutes gelernt und umgesetzt haben.</p>
<p>Sollten Sie sich jetzt auf den Standpunkt zurückziehen, dass es doch überall so laufe, frage ich Sie: Wenn der Wahnsinn die Normalität ist, möchten Sie dann immer noch normal sein?</p>
<p style="text-align:right;"><span style="color:#c0c0c0;">© 2012 <a title="Quantum Shift Coaching" href="http://www.quantum-shift.de/" target="_blank"><span style="color:#c0c0c0;">Björn Klug</span></a></span></p>
<h3>Literatur zum Thema</h3>
<p><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3426290103/ref=nosim/quantumshift-21"><img class="alignleft size-full wp-image-741" title="Gay Hendricks - Visionäres Management" src="http://essentialtimes.files.wordpress.com/2011/06/vismanag.jpg" alt="Gay Hendricks - Visionäres Management" width="93" height="140" /></a><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3426290103/ref=nosim/quantumshift-21" target="_blank"><em>Visionäres Management</em></a>: Ein äußerst empfehlenswertes Buch für alle, die eine Firma leiten und die Prinzipien der bewussten Beziehungen in ihren Führungsstil integrieren wollen. Mit vielen Beispielen erfolgreicher ganzheitlicher Manager (u.a. den Leitern von Nike, Motorola und Silicon Graphics).</p>
<p style="clear:both;margin-bottom:4em;">
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/essentialtimes.wordpress.com/1364/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/essentialtimes.wordpress.com/1364/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/essentialtimes.wordpress.com/1364/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/essentialtimes.wordpress.com/1364/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/essentialtimes.wordpress.com/1364/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/essentialtimes.wordpress.com/1364/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/essentialtimes.wordpress.com/1364/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/essentialtimes.wordpress.com/1364/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/essentialtimes.wordpress.com/1364/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/essentialtimes.wordpress.com/1364/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/essentialtimes.wordpress.com/1364/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/essentialtimes.wordpress.com/1364/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/essentialtimes.wordpress.com/1364/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/essentialtimes.wordpress.com/1364/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=essentialtimes.wordpress.com&amp;blog=21672266&amp;post=1364&amp;subd=essentialtimes&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Takes one to know one</title>
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		<pubDate>Sun, 19 Feb 2012 13:01:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Björn Klug</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Bewusste Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[Spiritualität]]></category>
		<category><![CDATA[Verantwortung]]></category>
		<category><![CDATA[Wahrheit]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Mut, in den Spiegel zu sehen Wir sind schnell dabei, wenn es darum geht, andere zu kritisieren und über sie zu urteilen. Wenigen fällt jedoch auf, dass die Sache einen gewaltigen Haken hat: Um das Laster im anderen zu erkennen, muss ich es auch haben. Sonst könnte ich es nicht wiedererkennen. »Takes one to [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=essentialtimes.wordpress.com&amp;blog=21672266&amp;post=1386&amp;subd=essentialtimes&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Der Mut, in den Spiegel zu sehen</h3>
<p>Wir sind schnell dabei, wenn es darum geht, andere zu kritisieren und über sie zu urteilen. Wenigen fällt jedoch auf, dass die Sache einen gewaltigen Haken hat: Um das Laster im anderen zu erkennen, muss ich es auch haben. Sonst könnte ich es nicht wiedererkennen. »Takes one to know one«, wie der Amerikaner sagt.</p>
<p>Das hat eine erstaunliche Konsequenz: Das Verurteilen anderer ist immer ein Akt der Bigotterie. <em>Immer.</em><span id="more-1386"></span></p>
<p>Zum Beispiel sehe ich einen Raucher und denke insgeheim, wie schwach und erbärmlich er doch in seiner Sucht ist. Wenn ich diesen Gedanken umdrehe und auf mich selbst richte, fällt es mir leicht, Bereiche in meinem Leben zu finden, in denen ich selbst schwach und erbärmlich bin – wie etwa meine Essgewohnheiten, wenn ich meinen Körper wider besseren Wissens mit Fastfood und Süßigkeiten traktiere. Oder ich rege mich innerlich furchtbar über Menschen auf, die achtlos ihren Müll auf der Straße fallen lassen. Wie <em>kann</em> man nur derart achtlos mit seiner Umwelt umgehen?! Umgekehrt gebe ich mich einem ungeduldigen Fahrstil hin, wohl wissend, dass ich leicht 10 oder 15 Prozent Sprit sparen könnte, ohne sonderlich an Komfort zu verlieren.</p>
<p>Wie also kann ich mir ernsthaft anmaßen, ein Urteil über diese Menschen zu fällen, ohne gleichzeitig meine eigene Integrität zu verletzen?</p>
<h3><img class="alignright size-full wp-image-1406" title="cayman_small" src="http://essentialtimes.files.wordpress.com/2012/02/cayman_small.jpg" alt="Cayman" width="400" height="267" />Wer ohne Schuld ist, werfe den ersten Stein</h3>
<p>Diese Erkenntnis ist ja nun wirklich nicht besonders neu. Umso bizarrer scheint es, dass wir ungleich mehr Energie darauf verwenden, andere in ihrem Verhalten zu beeinflussen, statt unser eigenes Verhalten zu ändern – was doch sehr viel einfacher sein sollte. Auf den zweiten Blick wird natürlich schnell klar, warum das nicht so ist: Dazu müssten wir den Mut aufbringen, in die hässliche Fratze unserer eigenen Dämonen zu blicken. Das macht schließlich keinen Spaß. Selbstverständlich ist es viel lustiger, sich mit Gleichgesinnten zusammenzutun und über andere herzuziehen. Und so beschäftigen sich riesige Organisationen nur mit dem einen Ziel: die anderen zu besseren Menschen zu machen.</p>
<p>Allerdings zahlen wir einen hohen Preis dafür: unsere Freiheit. Wir machen uns zu Opfern anderer, wenn wir uns von deren Einsicht und Bereitschaft zur Änderung abhängig machen.</p>
<h3>»Aber der andere ist doch viel, viel schlimmer!«</h3>
<p>Dabei spielt es keine Rolle, ob der andere durch seine Verfehlungen 10 Millionen Miese auf seinem Karmakonto anhäuft, und ich nur einen. Michael Jackson mag ja nicht gerade das optimale Vorbild für spirituelles Wachstum sein, doch mit »I&#8217;m starting with the man in the mirror« hat er uns einen der Schlüssel zum Paradies präsentiert. Lassen wir doch die anderen erst mal sein wie sie sind und beginnen mit den Änderungen dort, wo wir die volle Kontrolle haben – und <em>nur dort</em> haben wir sie: bei uns selbst. Ein gutes Vorbild soll ja auch schon Wunder gewirkt haben.</p>
<p>Je schwerer es fällt, die eigene Verantwortung zu sehen, umso größer ist das Befreiungspotenzial. Erst wenn ich den korrupten Politiker, den Massenmörder und den Vergewaltiger in mir selbst transzendiert habe, kann ich wirklich frei sein. Dabei hilft mir der Grundsatz: Um den Wahnsinn zu erkennen, muss es in mir eine Entsprechung dafür geben.</p>
<p>Die Wahnsinnigen dieser Welt kann ich nicht heilen, den Wahnsinnigen in mir vielleicht schon.</p>
<p style="text-align:right;"><span style="color:#c0c0c0;">© 2012 <a title="Quantum Shift Coaching" href="http://www.quantum-shift.de/" target="_blank"><span style="color:#c0c0c0;">Björn Klug</span></a></span></p>
<h3>Literatur zum Thema</h3>
<p><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3442336503/ref=nosim/quantumshift-21" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-691" title="Byron Katie - Lieben was ist" src="http://essentialtimes.files.wordpress.com/2011/06/liebenwasist.jpg" alt="Byron Katie - Lieben was ist" width="100" height="160" /></a><a title="Byron Katie – Lieben was ist" href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3442336503/ref=nosim/quantumshift-21" target="_blank"><em>Byron Katie – Lieben was ist</em></a>: Vollkommene Freiheit ist nur über die Disziplinierung des Geistes möglich. Byron Katie lehrt eine besonders klare und einfache Methode, unsere Gedanken und Glaubensätze zu hinterfragen. Auch sie hat erkannt: Leiden bedeutet, etwas zu glauben, das nicht mit der Realität in Einklang steht. Wenn wir nicht leiden wollen, müssen wir also unsere Gedanken hinterfragen. Wie dies mit vier simplen Fragen und einer Umkehrung geht, zeigt sie in diesem Buch, unter anderem anhand vieler anschaulicher Beispieldialoge aus ihren Seminaren. Einige davon sind übrigens als Videos auf <a title="Byron Katie's The Work" href="http://www.thework.com/" target="_blank">ihrer Webseite</a> und bei YouTube zu finden.</p>
<p>(Originaltitel: <em><a title="Byron Katie - Loving What Is" href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/1400045371/ref=nosim/quantumshift-21" target="_blank">Loving What Is</a></em>)</p>
<p><em><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3873874547/ref=nosim/quantumshift-21" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-1168" title="RosenbergGFK" src="http://essentialtimes.files.wordpress.com/2011/05/rosenberggfk.jpg" alt="Marshall Rosenberg - Gewaltfreie Kommunikation" width="113" height="160" /></a><a title="Gewaltfreie Kommunikation" href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3873874547/ref=nosim/quantumshift-21" target="_blank">Marshall Rosenberg – Gewaltfreie Kommunikation</a></em></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/essentialtimes.wordpress.com/1386/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/essentialtimes.wordpress.com/1386/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/essentialtimes.wordpress.com/1386/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/essentialtimes.wordpress.com/1386/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/essentialtimes.wordpress.com/1386/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/essentialtimes.wordpress.com/1386/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/essentialtimes.wordpress.com/1386/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/essentialtimes.wordpress.com/1386/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/essentialtimes.wordpress.com/1386/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/essentialtimes.wordpress.com/1386/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/essentialtimes.wordpress.com/1386/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/essentialtimes.wordpress.com/1386/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/essentialtimes.wordpress.com/1386/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/essentialtimes.wordpress.com/1386/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=essentialtimes.wordpress.com&amp;blog=21672266&amp;post=1386&amp;subd=essentialtimes&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Hendricks im April wieder in Deutschland</title>
		<link>http://essentialtimes.wordpress.com/2012/01/25/hendricks-seminare-april-201/</link>
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		<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 18:33:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Björn Klug</dc:creator>
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		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Seminartipp]]></category>

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		<description><![CDATA[Gay und Katie Hendricks kommen nach über 6 Jahren endlich einmal wieder zu Seminaren nach Deutschland. Beide gemeinsam in einem Seminar zu erleben, ist eine seltene Gelegenheit, die ich jedem sehr ans Herz legen möchte. Zuerst werden sie am Freitag, den 13. April in Frankfurt einen Vortrag halten, gefolgt von einem Wochenend-Workshop zu ihren neuesten [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=essentialtimes.wordpress.com&amp;blog=21672266&amp;post=1368&amp;subd=essentialtimes&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gay und Katie <a title="Hendricks Institute" href="http://www.hendricks.com/" target="_blank">Hendricks</a> kommen nach über 6 Jahren endlich einmal wieder zu Seminaren nach Deutschland. Beide gemeinsam in einem Seminar zu erleben, ist eine seltene Gelegenheit, die ich jedem sehr ans Herz legen möchte.<span id="more-1368"></span></p>
<p>Zuerst werden sie am Freitag, den 13. April in <strong>Frankfurt </strong>einen Vortrag halten, gefolgt von einem Wochenend-Workshop zu ihren neuesten Werkzeugen zum Thema Beziehungen.</p>
<p style="padding-left:30px;"><a href="http://www.frankfurter-ring.de/index.php?id=6&amp;kid=2553">Details vom Frankfurter Ring (Veranstalter) </a><br />
<a href="https://www.facebook.com/events/165845983517835/">Facebook-Eventlink zum Vortrag</a><br />
<a href="https://www.facebook.com/events/311930962183399/">Facebook-Eventlink zum Workshop</a></p>
<p>Danach geht es nach <strong>Bad Grönenbach</strong>, wo sie auch früher ihre meisten Seminare gegeben haben, zu einem zweigeteilten Fortgeschrittenen-Workshop zu bewusstem Unternehmertum und Beziehungen mit Leichtigkeit.</p>
<p style="padding-left:30px;"><a href="http://www.dr-bieber.de/seminare/seminare.html">Details zum Workshop 17.-18. April</a></p>
<p>Gay und Katie sprechen Englisch, werden aber von einem Übersetzer konsekutiv ins Deutsche übersetzt.</p>
<p>Wer die Hendricks-Arbeit noch gar nicht kennt, den interessiert vielleicht auch das darauffolgende Grundlagenseminar in <strong>Amsterdam</strong>:</p>
<p style="padding-left:30px;"><a href="http://www.hendricks.com/tr_foundation">Foundation Trainings 20.-22. April</a><br />
<a href="https://www.facebook.com/events/364206916928744/">Foundation Training (Facebook-Eventlink)</a></p>
<p>Gay und Katie lehren liebevoll mit viel Humor und Leichtigkeit und ermöglichen gleichzeitig tiefgehende Lernerfahrungen.</p>
<p>Für Rückfragen und weitergehende Informationen zur Hendricks-Arbeit stehe ich natürlich gerne zur Verfügung.</p>
<p>Siehe auch: <a href="http://essentialtimes.wordpress.com/der-grosse-sprung/">Der große Sprung</a>.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/essentialtimes.wordpress.com/1368/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/essentialtimes.wordpress.com/1368/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/essentialtimes.wordpress.com/1368/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/essentialtimes.wordpress.com/1368/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/essentialtimes.wordpress.com/1368/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/essentialtimes.wordpress.com/1368/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/essentialtimes.wordpress.com/1368/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/essentialtimes.wordpress.com/1368/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/essentialtimes.wordpress.com/1368/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/essentialtimes.wordpress.com/1368/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/essentialtimes.wordpress.com/1368/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/essentialtimes.wordpress.com/1368/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/essentialtimes.wordpress.com/1368/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/essentialtimes.wordpress.com/1368/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=essentialtimes.wordpress.com&amp;blog=21672266&amp;post=1368&amp;subd=essentialtimes&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Die perfekte Bewerbung, Teil 5/8</title>
		<link>http://essentialtimes.wordpress.com/2012/01/20/bewerbung-5-zeugnisse/</link>
		<comments>http://essentialtimes.wordpress.com/2012/01/20/bewerbung-5-zeugnisse/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 20 Jan 2012 13:47:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Björn Klug</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Bewerbung]]></category>

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		<description><![CDATA[Zeugnisse Haben Sie mit Anschreiben und Lebenslauf echtes Interesse beim Leser geweckt, wird er sich nun Ihren Zeugnissen widmen. Doch welche Zeugnisse sind überhaupt beizulegen? Nach dem Motto »Viel hilft viel« einfach alles mitzuschicken wäre genauso falsch wie durch Weglassen den Eindruck der Vertuschung zu erwecken. Schlechte Zeugnisse – beilegen oder lieber verschweigen? Wie erkennt [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=essentialtimes.wordpress.com&amp;blog=21672266&amp;post=1285&amp;subd=essentialtimes&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Zeugnisse</h2>
<p>Haben Sie mit Anschreiben und Lebenslauf echtes Interesse beim Leser geweckt, wird er sich nun Ihren Zeugnissen widmen. Doch welche Zeugnisse sind überhaupt beizulegen? Nach dem Motto »Viel hilft viel« einfach alles mitzuschicken wäre genauso falsch wie durch Weglassen den Eindruck der Vertuschung zu erwecken. Schlechte Zeugnisse – beilegen oder lieber verschweigen? Wie erkennt man überhaupt ein schlechtes Arbeitszeugnis? Dieser Teil der Serie liefert die Antworten auf diese und ähnliche Fragen zum Thema Zeugnisse.</p>
<p><span id="more-1285"></span></p>
<p>Das Thema Arbeitszeugnis ist höchst komplex und kann und soll hier nicht in aller Ausführlichkeit behandelt werden. Ebenso erhalten Sie hier keinerlei Rechtsberatung. Jedoch erhalten Sie genügend Information, um die grundsätzliche Qualität eines Zeugnisses abschätzen zu können. Wer sich tiefergehend mit dem Thema beschäftigen möchte, wird bei einer gründlichen Internetrecherche sicherlich fündig, auch wenn die guten Informationen nicht immer leicht zu finden sind. Eine recht ausführliche Darstellung habe ich z. B. bei der Arbeitnehmerkammer Bremen gefunden:</p>
<p style="padding-left:30px;"><strong><span style="color:#333399;">Download</span></strong> (extern):<br />
<a title="Das Arbeitszeugnis (Arbeitnehmerkammer Bremen)" href="http://www.arbeitnehmerkammer.de/cms/upload/Downloads/Rechts-_und_Steuertipps/Das_Arbeitszeugnis.pdf">http://www.arbeitnehmerkammer.de/cms/upload/Downloads/Rechts-_und_Steuertipps/Das_Arbeitszeugnis.pdf</a></p>
<p>Wer sich selbst ein Zeugnis schreiben möchte (nur sehr eingeschränkt empfehlenswert, s. u.), kann auf Zeugnisgeneratoren im Internet zurückgreifen, wie z. B. bei <a title="Zeugnisgenerator" href="http://www.hrod.de/zeugnis.php" target="_blank">hrod.de</a>. Einen Überblick über Formulierungen für die verschiedenen Abschnitte des Zeugnisses in unterschiedlichen Bewertungen gibt es zum</p>
<p style="padding-left:30px;"><span style="color:#333399;"><strong>Download</strong></span>: <a href="http://essentialtimes.files.wordpress.com/2011/11/zeugnisformulierungen.pdf">Zeugnisformulierungen</a></p>
<p>Um ein Gefühl für die Geheimsprache des Zeugnisses zu bekommen, hier noch eine Übersicht über weitere Formeln:</p>
<p style="padding-left:30px;"><span style="color:#333399;"><strong>Download</strong></span>: <a href="http://essentialtimes.files.wordpress.com/2011/11/zeugnisformulierungen2.pdf">Zeugnisformulierungen, Teil 2</a></p>
<p>So, jetzt aber Butter bei die Fische.</p>
<h2>Welche Zeugnisse lege ich bei?</h2>
<p>Genau genommen sollte alles, was in Ihrem Lebenslauf steht, auch belegt werden können. Nun ist aber beispielsweise kaum ein Szenario denkbar, in dem ein Arbeitgeber berechtigtes Interesse an Ihrem bereits 30 Jahre zurückliegenden Grundschulabschluss haben könnte. Daher legen Sie nur die wichtigsten Zeugnisse Ihrer Bewerbungsmappe bei, während Sie relevante Zeugnisse nur auf besondere Nachfrage nachliefern oder zum Bewerbungsgespräch mitbringen. Hier die Kriterien für die beizulegenden Zeugnisse.</p>
<ul>
<li><strong>Arbeitszeugnisse</strong>: Normalerweise ist es sinnvoll maximal Ihre <strong>3-5 letzten</strong> Arbeitszeugnisse beizulegen und nur Ihre Erfahrungen der letzten <strong>5 bis maximal 10 Jahre</strong> zu belegen. Erfahrungen, die Sie davor gemacht haben, haben Sie entweder wieder vergessen oder auch in jüngerer Vergangenheit angewendet. In letzterem Fall sollten diese Tätigkeiten auch in den aktuellen Zeugnissen belegt sein.</li>
</ul>
<p style="padding-left:30px;"><span style="color:#008000;"><strong>Tipp</strong></span>: <strong>Schlechte Zeugnisse</strong> <strong>– beilegen oder lieber weglassen?</strong> Wenn Sie sicher sind, dass ein Zeugnis eine sehr schlechte Bewertung enthält, sollten Sie dieses besser nicht beilegen und auf Nachfrage sagen, dass Sie damals keines bekommen haben. Ein fehlendes Zeugnis ist dann das geringere Übel.</p>
<ul>
<li><strong>Ausbildungszeugnisse</strong>: Belegen Sie alle Berufs- und Bildungsabschlüsse, egal, wie lange sie zurückliegen. Beispiele: Gesellenbrief, Kaufmannsgehilfenbrief, alle Abschlüsse von Universitäten und Fachhochschulen (jedoch keine Zwischenabschlüsse wie Vordiplom) oder Umschulungen. Kurzum: alles, was staatlich oder von Berufsverbänden anerkannt ist.</li>
</ul>
<p style="padding-left:30px;"><span style="color:#008000;"><strong>Tipp</strong></span>: <strong>Noten</strong> brauchen Sie in der Regel nicht beizulegen. Viele Abschlüsse bestehen aus einem Zertifikat über den Abschluss selbst (meist mit einer Gesamtnote) und einem Zeugnis mit den Einzelleistungen. Legen Sie nur das Gesamtzeugnis bei. Ausnahme: Sie sind Absolvent oder Sie haben einen Prädikatsabschluss hingelegt.</p>
<ul>
<li><strong>Fort- und Weiterbildungen</strong>:
<ul>
<li>Legen Sie nur Zeugnisse bei, die eine Relevanz zur beworbenen Stelle haben.</li>
<li>Die Bildungsmaßnahme sollte nicht länger als 3-5 Jahre zurückliegen. Grund: Wenn Sie es seitdem nicht angewendet haben – und dann würde es ja durch ein Arbeitszeugnis belegt – haben Sie es vermutlich wieder vergessen.</li>
<li>Überschütten Sie den Arbeitgeber nicht mit Zertifikaten über Ein- oder Zweitagesworkshops, erst recht nicht, wenn Sie schon länger zurückliegen. Ausnahme: Der Workshop war sehr relevant für die Stelle, ist noch ganz frisch, oder Sie haben ihn in Eigeninitiative besucht und wollen selbige unterstreichen.</li>
</ul>
</li>
<li><strong>Schulabschlusszeugnisse</strong>werden normalerweise nicht beigelegt. Wenn doch, nur der jeweils höchste Abschluss, und nur in folgenden Ausnahmen:
<ul>
<li>Sie verfügen noch über keine oder nur geringe Berufserfahrung (Berufsanfänger).</li>
<li>Sie verfügen nicht über einen Berufsabschluss.</li>
<li>Sie haben sonst »nicht viel zu bieten«, und Ihr Schulzeugnis ist überdurchschnittlich gut (z. B. nach langjährigem Ausstieg aus dem Berufsleben)</li>
</ul>
</li>
</ul>
<h2>Arbeitszeugnisse</h2>
<p>Die Ursache für die Komplexität des Themas Arbeitszeugnis liegt beim Gesetzgeber, der irgendwann einmal bestimmt hat, dass ein Arbeitszeugnis stets wohlwollend formuliert sein muss. Um sich lästige Prozesse mit ihren Ex-Angestellten vom Leibe zu halten, mussten sich die Arbeitgeber nun etwas einfallen lassen, um die Bewertung eines Arbeitnehmers trotzdem abstufen zu können. Mit der Zeit entwickelte sich eine Art »Geheimsprache«, die auf folgenden Prinzipien basiert:</p>
<ul>
<li>Ist die Aussage »nur« gut, ist sie in Wirklichkeit schlecht.<br />
Beispiel: »… hat den Anforderungen entsprochen« bedeutet »… hat nur das Allernötigste getan«</li>
<li>Soll die Bewertung wirklich sehr gut sein, muss sie überschwänglich klingen – »wie über den Klee gelobt«.<br />
Beispiel: »… beeindruckte stets durch hervorragende Arbeitsqualität.«</li>
<li>Ist die Bewertung wiederum »zu gut«, ist sie in Wirklichkeit wieder schlecht<br />
Beispiel: »… waren begeistert von seinem Selbstvertrauen« bedeutet »… erlebten ihn als überheblichen Egomanen«</li>
<li>Alles, was fehlt, ist sehr schlecht.<br />
Beispiel: Fehlt im Zeugnis eine Bewertung über das Sozialverhalten, ist davon auszugehen, dass sich der Mitarbeiter mit Vorgesetzten wie auch Kollegen nicht gut verstanden hat.</li>
<li>Alles, was über den üblichen Inhalt eines Zeugnisses hinaus erwähnt wird, ist schlecht oder bedeutet das Gegenteil<br />
Beispiel: »… war gesellig« bedeutet »… war Alkoholiker«, »… bewies Einfühlungsvermögen« bedeutet »… suchte ständig sexuellen Kontakt« (außer, es handelt sich um einen Pädagogen oder Therapeuten o. ä.)</li>
<li>Was die Form des Zeugnisses verletzt, hat eine besondere Bedeutung (»Ausrutscher« neben der Unterschrift, s. u.) oder verkehrt Aussagen ins Gegenteil (z. B. Ausrufungszeichen oder ein Knick im Papier, Flecken o. ä.)</li>
</ul>
<p>Zusammengefasst ergibt das die <strong>Grundregel: Ein Arbeitszeugnis muss genau einer bestimmten Form entsprechen. Jede Abweichung von der Form durch Weglassen oder Hinzufügen verschlechtert die Bewertung.</strong></p>
<p>Die gute Nachricht (naja, eigentlich die schlechte) ist: Kaum jemand spricht diese Geheimsprache wirklich. Die Folge davon ist, dass Unmengen von Arbeitszeugnissen ausgestellt werden, die unfreiwillig schlecht sind. Von Hunderten Zeugnissen, die ich während meiner Zeit als Jobcoach gesehen habe, enthielten höchstens fünf eine halbwegs gute Bewertung – nach den oben genannten Kriterien. Der Grund ist, dass vor allem in kleinen und mittelständischen Unternehmen kaum jemand bereit ist, sich in die Materie einzuarbeiten, sodass Fehler von vorneherein vorprogrammiert sind. Außerdem bedeutet die Erstellung eines Arbeitszeugnisses einen gewissen Zeitaufwand und die Bereitschaft, sich mit der zu bewertenden Person näher zu beschäftigen. Dieses Engagement kann, gerade in Personalabteilungen von Großunternehmen, nicht immer vorausgesetzt werden.</p>
<p>Mit den hier vermittelten Informationen erwerben Sie das erforderliche Wissen, um zumindest die schwerwiegenderen Fehler in einem Arbeitszeugnis zu erkennen. Nutzen Sie daher die Möglichkeit einer Nachbesserung durch Ihren Arbeitgeber.</p>
<h3>Form und Inhalt eines korrekten Arbeitszeugnisses</h3>
<ul>
<li>Der Ausdruck muss auf Firmenbriefpapier mit Logo und Kontaktdaten der Firma erfolgen</li>
<li>Überschrift: <em>Arbeitszeugnis</em></li>
<li>Einleitung mit Namen, Geburtsdatum, Beschäftigungszeitraum und Position des Beschäftigten</li>
<li>[optional] Kurzbeschreibung des Unternehmens</li>
<li>Beschreibung des Verantwortungs- und Aufgabenbereiches (je detaillierter umso besser)</li>
<li>Bewertung mit folgenden Unterpunkten:
<ul>
<li>Fachwissen/Leistung</li>
<li>Leistungsbereitschaft/Einsatz</li>
<li>Arbeitsweise</li>
<li>Arbeitspensum</li>
<li>Arbeitserfolg</li>
<li>Führungsstil (natürlich nur bei Führungskräften)</li>
<li>Gesamtbeurteilung</li>
</ul>
</li>
<li>Sozialverhalten (Verhalten gegenüber Vorgesetzten, Kollegen und Kunden. Anmerkung: die Vorgesetzten müssen auf jeden Fall vor den Kollegen genannt werden. Bei Vertriebstätigkeiten dürfen die Kunden zuerst genannt sein)</li>
<li>Austrittsgrund</li>
<li>Abschiedsformel</li>
<li>Ort, Datum (das optimalerweise dem Austrittsdatum entspricht und dieses keinesfalls mehr als 2 Monate überschreitet, was auf Auseinandersetzungen zwischen Firma und Arbeitnehmer hinweisen würde)</li>
<li>Unterschrift (möglichst Geschäftsführer, auf jeden Fall jedoch ein Vorgesetzter)</li>
<li>Firmenstempel</li>
</ul>
<h3>Schädliche Abweichungen von der Form</h3>
<p>Die folgende Liste enthält Eigenschaften, die ein Arbeitszeugnis nicht besitzen sollte und die zu einer Abwertung führen.</p>
<ul>
<li>Fehlen einer der o. g. Punkte. Wenn z. B. die Beurteilung des Sozialverhaltens gegenüber den Vorgesetzten absichtlich weggelassen wird, bedeutet das, dass Ihr Verhältnis zu Ihrem Chef sehr schlecht gewesen sein muss.</li>
<li>Knicke oder Flecken machen aus einem inhaltlich sehr guten Zeugnis ein schlechtes.</li>
<li>Unterschiedliche Schriftarten: Das ganze Zeugnis muss in derselben Schriftart geschrieben sein. Das einzige Wort, dass fett oder größer gesetzt sein darf, ist die Überschrift <em>Arbeitszeugnis</em></li>
<li><em>Kursiv</em>, <span style="text-decoration:underline;">unterstrichen</span>, <strong>fett</strong>, „Anführungszeichen“, Ausrufezeichen (!) o. ä. verkehren die Aussage ins Gegenteil</li>
<li>Hervorhebung der Telefonnummer der Firma: »Bitte rufen Sie uns an, wir erzählen Ihnen gerne die Wahrheit über diesen Mitarbeiter.«</li>
<li>Wechsel zwischen Blocksatz und linksbündiger Ausrichtung. Gewöhnlich wird ein Arbeitszeugnis linksbündig gesetzt, aber auch Blocksatz ist OK – nur beides gleichzeitig darf nicht sein.</li>
<li>»Ausrutscher« oder kleine Häkchen neben der Unterschrift weisen z. B. auf Gewerkschaftszugeihörigkeit oder bestimmte politische Tendenzen hin.</li>
</ul>
<h3>Zeugnis selber schreiben?</h3>
<p>Oft bekommen Arbeitnehmer das Angebot, sich selbst ein Zeugnis zu schreiben, z. B. weil der Arbeitgeber sich den Aufwand für dessen Anfertigung ersparen möchte. Dieses Angebot sollten Sie jedoch nur annehmen, wenn Sie absolut sicher sind, dass Ihre Version besser ausfallen wird als die, die Ihnen Ihr Arbeitgeber ausstellen würde. Wenn Sie z. B. aus einem mittelständischen Handwerksbetrieb ausscheiden und Ihr Chef hat sowohl eine Rechtschreibschwäche und eine tiefe Abneigung gegen Computer, können Sie fast nichts falsch machen. Als Führungskraft in einem Großkonzern empfiehlt sich die Selbstanfertigung nur, wenn Sie professionelle Hilfe in Anspruch nehmen. Denn ein erfahrener Personaler erkennt selbstgeschriebene Zeugnisse sofort. Außerdem ist die Gefahr groß, mit Formulierungen, die zwar gut gemeint sind, unwissentlich schlechte Bewertungen zu fabrizieren.</p>
<p>Als Kriterium für Ihre Entscheidung mag in jedem Fall gelten: Wenn Sie sicher sind, dass ein von Ihrem Arbeitgeber ausgestelltes Zeugnis schlechter ausfallen würde als Ihr eigenes, dann schreiben Sie es selbst.</p>
<p style="text-align:center;"><span style="color:#808080;">Zum vorigen Artikel: <a title="Die perfekte Bewerbung (Teil 4: Anschreiben)" href="http://essentialtimes.wordpress.com/bewerbung-4-anschreiben/">Teil 4: Anschreiben</a></span></p>
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</a></span></p>
<p style="text-align:right;"><span style="color:#c0c0c0;">© 2012 <a title="Quantum Shift Coaching" href="http://www.quantum-shift.de/" target="_blank"><span style="color:#c0c0c0;">Björn Klug</span></a></span></p>
<h3>Dokumente zum Thema</h3>
<p style="clear:both;margin-bottom:3em;padding-left:30px;"><span style="color:#333399;"><strong>Download</strong></span>: <a href="http://quantum-shift.de/downloads/MusterLebenslauf&amp;Anschreiben.zip">Word-Mustersammlung für Lebenslauf und Anschreiben</a> (ZIP-komprimiert)</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/essentialtimes.wordpress.com/1285/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/essentialtimes.wordpress.com/1285/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/essentialtimes.wordpress.com/1285/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/essentialtimes.wordpress.com/1285/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/essentialtimes.wordpress.com/1285/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/essentialtimes.wordpress.com/1285/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/essentialtimes.wordpress.com/1285/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/essentialtimes.wordpress.com/1285/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/essentialtimes.wordpress.com/1285/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/essentialtimes.wordpress.com/1285/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/essentialtimes.wordpress.com/1285/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/essentialtimes.wordpress.com/1285/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/essentialtimes.wordpress.com/1285/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/essentialtimes.wordpress.com/1285/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=essentialtimes.wordpress.com&amp;blog=21672266&amp;post=1285&amp;subd=essentialtimes&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Das Geheimnis vollkommener Freiheit</title>
		<link>http://essentialtimes.wordpress.com/2011/10/30/vollkommene-freiheit/</link>
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		<pubDate>Sat, 29 Oct 2011 23:07:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Björn Klug</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Essenz]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Spiritualität]]></category>
		<category><![CDATA[Wahrheit]]></category>

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		<description><![CDATA[Alles, was Sie wissen müssen. Ehrlich. Heute verrate ich Ihnen das Geheimnis, wie Sie all Ihre Probleme loswerden. Es lautet folgendermaßen: Das einzige, was Sie wirklich lernen müssen, ist unterscheiden zu lernen, ob Ihre Bedürfnisse und Handlungsimpulse einem vom Verstand geschaffenen Konzept entspringen oder Ihrer Essenz. Noch kürzer gesagt: Lernen Sie zwischen Illusion und Wahrheit [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=essentialtimes.wordpress.com&amp;blog=21672266&amp;post=832&amp;subd=essentialtimes&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3><em>Alles</em>, was Sie wissen müssen. <em>Ehrlich</em>.</h3>
<p>Heute verrate ich Ihnen das Geheimnis, wie Sie all Ihre Probleme loswerden. Es lautet folgendermaßen:</p>
<blockquote><p>Das einzige, was Sie wirklich lernen müssen, ist unterscheiden zu lernen, ob Ihre Bedürfnisse und Handlungsimpulse einem vom Verstand geschaffenen Konzept entspringen oder Ihrer <a title="Essenz – unser wahres Wesen" href="http://essentialtimes.wordpress.com/essenz/" target="_blank">Essenz.</a></p></blockquote>
<p>Noch kürzer gesagt: Lernen Sie zwischen Illusion und Wahrheit zu trennen. <span id="more-832"></span>Eigentlich ist es nicht wirklich ein Geheimnis, denn Sie finden es überall. Das Tao Te King, die vedischen Schriften, Buddha und Jesus haben es uns schon vor Tausenden von Jahren verraten, und heute bekommen Sie es in jeder Buchhandlung. Auf diese einfache Formel lassen sich sämtliche <a title="Spiritualität" href="http://essentialtimes.wordpress.com/spiritualitaet/" target="_blank">spirituellen</a> Wege und auch alle Lehren zur Persönlichkeitsentwicklung reduzieren – sofern sie und der sie anwendende Schüler <em>wesentliche</em> Änderungen zum Ziel haben. Umso erstaunlicher, dass so wenige Menschen die Formel zu kennen scheinen.</p>
<h3>So einfach, und doch schier unmöglich</h3>
<p><img class="alignright size-full wp-image-1312" title="LeiterHimmel" src="http://essentialtimes.files.wordpress.com/2011/10/leiterhimmel.jpg" alt="Leiter in den Himmel" width="400" height="300" />Was einfach klingt – und eigentlich auch ist – erweist sich in der Praxis für viele als große Herausforderung, denn die meisten Menschen sind kaum noch in Kontakt mit ihrer Essenz (→ <a title="Life sucks, and then you die" href="http://essentialtimes.wordpress.com/life-sucks-and-then-you-die/" target="_blank">Life sucks, and then you die</a>) und identifizieren sich völlig mit ihren mentalen Konzepten, die ihren Wesenskern wie die Schichten einer Zwiebel überdecken.</p>
<blockquote><p>Nicht zu wissen und nicht zu wissen, dass man nicht weiß, sind die Ursachen endlosen Leidens<br />
— Nisargadatta Maharaj</p></blockquote>
<p>Diese Zwiebel gilt es nun Schicht für Schicht abzuschälen. Anfangs wird das in etwa so ablaufen: »Ah! <em>Das</em> bin ich also nicht. Dann versuche ich einmal etwas anderes … … Oh. <em>Das</em> bin ich also auch nicht.« Oft wird sich ein vermeintlicher authentischer Impuls nur wieder als das nächste vom Verstand erzeugte Konzept entpuppen. Zunächst bietet es sich an, eine erfolglose Strategie gegen ihr Gegenteil einzutauschen. Wenn ich jedoch den Glaubenssatz »Ich bin ein wertloser Looser« gegen »Ich bin ein heißer Frauenaufreißer« austausche, werde ich vermutlich feststellen, dass beide gleich weit entfernt von meiner inneren Wahrheit sind. Aber diese scheinbaren Rückschläge bringen uns unserem Wesenskern in Wirklichkeit näher, denn jedes Mal entfernen wir eine Schicht der Zwiebel und gewinnen so ein Stückchen Freiheit.</p>
<p>Diese Phase ist von einer gewissen Verwirrung und Frustration geprägt, da wir oft keine Ahnung haben, wie wir unsere Essenz denn überhaupt erkennen sollen. Das ist wie mit jemandem, der sein Leben unter einem wolkenverhangenen Himmel gelebt hat und sich nun fragt, wo das Licht eigentlich herkommt. Irgendwann bricht jedoch der erste Sonnenstrahl hindurch, und er bekommt auf einmal eine Ahnung davon, wie die Sonne aussieht. Das stetige Hinterfragen unserer Glaubenssätze bringt frischen Wind in die Sache, so dass mit der Zeit immer mehr Essenz durch die Wolken unseres Verstandes scheinen kann.</p>
<p>Früher oder später kommt dann ein Moment, in dem wir unsere Essenz tatsächlich sehen können. Das wird im Allgemeinen als Erwachen bezeichnet. Es gleicht dem Aufwachen aus einem Traum, ganz ähnlich wie im Film <em>Die Matrix</em>, wenn man den ganzen Hollywoodquatsch subtrahiert.</p>
<h3>Und wie sieht das nun in der Praxis aus?</h3>
<p>Unser <a title="Denkste!" href="http://essentialtimes.wordpress.com/denkste/" target="_blank">Verstand</a> ist gewöhnlich bei der Trennung zwischen Illusion und Wahrheit ein schlechter Ratgeber. Wie sollte er auch, wo er die ganzen falschen Glaubenssätze doch überhaupt erst erschaffen hat. Glücklicherweise haben wir unseren Körper als recht zuverlässigen Kompass, dessen Nadel immer in Richtung Wahrheit zeigt. Es ist kein Zufall, dass so viele spirituelle Lehren und Heilmethoden <a title="Körperzentriertes Coaching" href="http://www.deventhos.de/Alternative-Heilmethoden/Koerperzentriertes-Coaching-Vom-unbewussten-zum-bewussten-Leben" target="_blank">körperorientierte Techniken</a> enthalten.</p>
<p>Eine Kleinigkeit habe ich Ihnen noch verschwiegen: Um Wahrheit von Illusion unterscheiden zu können, müssen Sie präsent sein. Das bedeutet, Sie müssen die Dinge sehen, wie sie nun einmal gerade <em>sind</em> und die Tatsachen akzeptieren.  <a title="Widerstand ist zwecklos" href="http://essentialtimes.wordpress.com/widerstand-ist-zwecklos/" target="_blank">Kein Widerstand</a> gegen den gegenwärtigen Moment. Das ist der Grund, warum so viele Lehren <a title="Die Technik muss gehen" href="http://essentialtimes.wordpress.com/die-technik-muss-gehen/" target="_blank">Techniken</a> für die <a title="Zen bringt nix" href="http://essentialtimes.wordpress.com/zen-bringt-nix/" target="_blank">Meditation</a> enthalten. Sie ermöglicht uns, unseren Gedankenstrom zu erkennen und uns von ihm zu enthaften, um unseren Wesenskern freizulegen.</p>
<p>Ein konkretes Beispiel: Ich putze gerade die Wohnung. Angespannte Schultern und ein leichter Kopfschmerz sagen mir, dass etwas nicht in Ordnung ist. Ich halte inne und merke, dass ich ärgerlich bin, verbunden mit einer gewissen Unzufriedenheit. Ich stelle fest, dass diese mit einem Gedanken verbunden ist: »Putzen ist niedere Arbeit und kostet wertvolle Zeit, die ich viel besser nutzen könnte, z. B. mit dem Schreiben eines Artikels. Putzen ist lästige Pflicht.« Ich frage mich, ob das wirklich stimmt und komme zu dem Schluss, dass mir das Putzen tatsächlich wichtig ist, da es durchaus einen Wert für mich darstellt, in einer sauberen Wohnung zu leben und zu arbeiten. Gleichzeitig nehme ich mir vor, mir eine Reinigungskraft zu suchen, um in Zukunft noch mehr kreativ arbeiten zu können. Nun kann ich gelassen und entspannt meine häuslichen Pflichten erledigen, da ich nun weiß, dass ich das wirklich will.</p>
<p>Genausogut hätte ich aber auch zu dem Schluss kommen können, dass die Wohnung es auch noch ein paar Tage ohne Putzen aushält und ich unbewusst den Ordnungsfimmel meiner Mutter übernommen habe, der <em>meinem</em> Wesen überhaupt nicht entspricht. In diesem Fall hätte ich mich sofort an die kreative Arbeit gemacht.</p>
<p>Leiden beginnt, wenn wir mit der Realität hadern und an Gedanken anhaften, die im Widerspruch mit ihr stehen. Es endet, wenn wir sie bewusst sehen, akzeptieren und wählen, was wir <em>wirklich</em> wollen.</p>
<h3>Indikatoren</h3>
<p>Unser wahres Wesen mag nicht immer leicht zu entdecken sein, dafür ist die dunkle Seite der Macht umso einfacher zu erkennen. Hier ein paar Indikatoren, die die Unterscheidung vereinfachen. So legen alle Formen von <a title="Drama-Dreieck" href="http://essentialtimes.wordpress.com/drama-dreieck/" target="_blank">Drama</a> den dringenden Verdacht nahe, dass wir in der Illusion feststecken, z. B.</p>
<ul>
<li>Recht haben wollen</li>
<li>Schuldzuweisung</li>
<li>sich als Opfer anderer Menschen oder äußerer Umstände betrachten</li>
<li>es jemandem Recht machen wollen</li>
<li>Konfrontation, jemanden als meinen Feind betrachten, Gewalt</li>
<li>sich Sorgen über die Zukunft machen</li>
<li>mit der Vergangenheit hadern</li>
<li>die Ebenbürtigkeit aller Menschen bestreiten (Hochmut, Hybris, sich über andere erheben, »Ich bin besser als du«, »Ich bin weniger wert als du«)</li>
<li>Moralvorstellungen folgen</li>
</ul>
<p>ebenso wie die Haltungen oder Stimmungen</p>
<ul>
<li>Angst als Handlungsantrieb</li>
<li>die Kontrolle behalten wollen</li>
<li>Gewohnheit und Sucht</li>
<li>Ernst, »Das ist nicht witzig«</li>
<li>»Mehr, mehr, mehr!«</li>
<li>Depression</li>
<li>Spannung, Anspannung, Enge</li>
<li>»Dies dürfte nicht passieren« oder »Ich mache gerade die falsche Erfahrung«</li>
</ul>
<p>Verallgemeinert könnte man sagen, dass wir in der Illusion feststecken, wenn wir uns an Gedanken heften, die uns Stress bereiten. Alles, was uns Energie raubt, steht höchstwahrscheinlich im Widerspruch zu unserer Essenz. Auf dem richtigen Weg sind wir, wenn unser Handeln begleitet ist von</p>
<ul>
<li>Stille, Raum</li>
<li>Zeitlosigkeit, Präsenz</li>
<li>Gelassenheit</li>
<li>ein Gefühl von Leichtigkeit und Fließen</li>
<li>bedingungslose Akzeptanz des gegenwärtigen Moments</li>
<li>Freiheit</li>
<li>Energie spendend</li>
<li><a title="Staun doch mal" href="http://essentialtimes.wordpress.com/staun-doch-mal/" target="_blank">staunende Neugier</a></li>
<li>keiner der Indikatoren für Illusion</li>
</ul>
<p>Ach ja, noch eine Kleinigkeit: Wenn Sie Wahrheiten über sich herausgefunden haben, müssen Sie natürlich auch danach handeln. Ansonsten können Sie alles Gesagte wieder vergessen.</p>
<p style="text-align:right;"><span style="color:#c0c0c0;">© 2011 <a title="Quantum Shift Coaching" href="http://www.quantum-shift.de/" target="_blank"><span style="color:#c0c0c0;">Björn Klug</span></a></span></p>
<p style="clear:both;margin-bottom:3em;">
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			<media:title type="html">LeiterHimmel</media:title>
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	</item>
		<item>
		<title>Mann mit Eiern</title>
		<link>http://essentialtimes.wordpress.com/2011/10/23/mann-mit-eiern/</link>
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		<pubDate>Sat, 22 Oct 2011 22:18:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Björn Klug</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Bewusste Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[Buchtipp]]></category>
		<category><![CDATA[Essenz]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Weg des wahren Mannes Ich bin in einer Zeit aufgewachsen, in der es sozial angesehen war, Männer scharenweise zu kastrieren. Schwarzer und Co. erklärten dem Macho den Krieg und begannen damit, einen neuen Typus Mann heranzuzüchten – den Softie. Verbessert hat sich natürlich nichts, denn es stellte sich heraus, dass Frauenversteher im Umgang mit [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=essentialtimes.wordpress.com&amp;blog=21672266&amp;post=1251&amp;subd=essentialtimes&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Der Weg des wahren Mannes</h3>
<p>Ich bin in einer Zeit aufgewachsen, in der es sozial angesehen war, Männer scharenweise zu kastrieren. Schwarzer und Co. erklärten dem Macho den Krieg und begannen damit, einen neuen Typus Mann heranzuzüchten – den Softie. Verbessert hat sich natürlich nichts, denn es stellte sich heraus, dass <em>Frauenversteher</em> im Umgang mit dem zarten Geschlecht auch nicht besser als <em>Chauvi</em> funktioniert – wie zu erwarten, wenn man nur die Polarität des Problems umkehrt. Zurück bleibt ein Mann, der mehr denn je in seinem Selbstverständnis verunsichert ist. Grund genug für die Vorstellung eines Klassikers von David Deida, der sich schon vor 15 Jahren dieses untragbaren Missstandes angenommen hat.<span id="more-1251"></span></p>
<div id="attachment_1266" class="wp-caption alignright" style="width: 410px"><img class="size-full wp-image-1266" title="YinYang" src="http://essentialtimes.files.wordpress.com/2011/10/yinyang.jpg" alt="Yin&amp;Yang" width="400" height="267" /><p class="wp-caption-text">© Elke Salzer/PIXELIO</p></div>
<p><em>Der Weg des wahren Mannes</em> schmeckt anfangs wie bittere Medizin für den Mann von heute, der das Buch zunächst vielleicht empört in die Ecke feuern wird. Beim zweiten Hinschauen wird jedoch schnell klar, dass wir einen kompletten Paradigmenwechsel vollziehen müssen, wenn wir unsere <em>wahre</em> männliche Kraft wiedererlangen wollen. Da ist es kaum tröstlich, dass die Frauen kaum besser dran sind als wir. Der derzeitige Umgang der Geschlechter miteinander gleicht zweier Blinder, die sich  gegenseitig in Farbenlehre unterrichten wollen.</p>
<h3>Der verwirrte Mann</h3>
<p>Warum fallen viele Frauen immer wieder auf Machos herein oder werfen sich Männern mit Geld und Macht an den Hals? Weil sie sich in ihrem tiefsten Inneren nach männlicher Kraft sehnen. Sie haben jedoch verlernt, zwischen dem Original und dem Imitat zu unterscheiden und verwechseln die Manifestation im Außen mit der von innen gespeisten authentischen Kraft. »Immer noch besser als ein Waschlappen, den ich bemuttern muss …« scheinen sie zu denken, aber vergebens – am Ende der romantischen Phase lauern Frust und Entfremdung.</p>
<p>Der moderne Mann versteht dann ihre Zurückweisung auf sein Werben nicht, nicht ahnend, dass sie sich nichts mehr ersehnt, als sich seiner Männlichkeit hinzugeben, und dass ihre Ablehnung nur den Rollen gilt, die er ihr präsentiert. Er versteht auch nicht, dass sie mit seiner Art, Probleme auf intellektueller Ebene zu lösen, nur wenig anfangen kann. Verzweifelt versucht er, es ihr abwechselnd recht zu machen oder sie zu dominieren, doch vergeblich. Zunehmend wird sie zur Furie, je drängender er versucht, sie zur Befriedigung seiner Lust bewegen. Dass sie sich damit gleichzeitig auch ihrem weiblichen Wesenskern mehr und mehr entfremdet, verschlimmert die Tragödie noch.</p>
<p>Statt Abhilfe zu leisten, hat die Frauenbewegung die ganze Sache noch komplizierter gemacht. Zu den Machos (imitierte männliche Kraft) und Hausmütterchen (fehlgeleitete weibliche Energie) der patriarchalischen Ära gesellen sich heute noch Kampflesben (vermännlichte Frauen) und Weicheier (verweiblichte Männer).</p>
<blockquote><p>Auf Tom Cruise könnte man stundenlang mit einem Stock einschlagen, und man würde alles Mögliche aus ihm herausbekommen – nur nicht Tom Cruise.<br />
— Gay Hendricks 2005 in einem Seminar über seine Begegnung mit Tom Cruise</p></blockquote>
<h3>Was Frauen sich wirklich wünschen</h3>
<p>Der souveräne Mann – in Kontakt mit seinem männlichen Wesenskern – liebt seine Frau bedingungslos und weiß, dass ihr einziger Job ist, Liebe zu empfangen, ja, Liebe zu <em>sein</em>. Er weiß, dass sie zu verstehen weder möglich noch notwendig ist. Er weiß, dass sie sich Führung wünscht, aber keine Dominanz, dass sie sich hingeben will, ohne unterwürfig zu sein. Er übernimmt bereitwillig Verantwortung. Ihm ist bewusst, dass ihr empfangendes Yin in Vereinigung mit seinem gebenden Yang der Schlüssel zur Ganzheit beider ist.</p>
<p>Wer sich von Johnny Depp in Don Juan de Marco berühren ließ, mag erahnen, wovon die Rede ist. Die Wirklichkeit des Mannseins liegt jenseits von Macho-Arsch und Softie. Und auch wenn die Frauen ihren Anteil zur derzeitigen Misere beitragen, ist es an uns Männern, den ersten Schritt zu tun.</p>
<h3>Ein unerhörter Wegbegleiter</h3>
<p>David Deida zeigt schonungslos auf, wie wir Männer den Teufelskreis durchbrechen können. Die Heilung liegt weder in Gleichmacherei noch im Rollentausch und auch nicht im klischeehaften »Männer und Frauen werden sich nie verstehen«. Müssen sie auch gar nicht. Sie müssen nur verstehen, dass sie in ihrer Gegensätzlichkeit absolut ebenbürtig sind. Das Buch erklärt, wie Polarität und Energie in Beziehungen in Erscheinung treten und warum ein Mann unbedingt seinen Lebenssinn kennen muss, wenn er ein kraftvoller Partner sein will. Es ist kein sozialphilosophisches Werk, sondern ein ganz pragmatischer Wegweiser zur Beziehung in vollkommener Harmonie – so wie sie ursprünglich wohl einmal gemeint war.</p>
<p>Ich persönlich unterstütze jedes Wort des Buches und empfehle, besonders denjenigen Stellen, die Ihnen unerhört und frevelhaft vorkommen, besondere Aufmerksamkeit zu widmen, denn dort liegt Ihr größtes Entwicklungspotential. Haben Sie die Eier, Ihre Partnerin bedingungslos zu lieben? Der Lohn wird Ihre kühnsten Träume übertreffen.</p>
<p style="text-align:right;color:#c0c0c0;">© 2011 <span style="color:#c0c0c0;"><a title="Quantum Shift Coaching" href="http://www.quantum-shift.de/" target="_blank"><span style="color:#c0c0c0;">Björn Klug</span></a></span><br />
Bild: <span style="color:#c0c0c0;"><a title="www.pixelio.de" href="http://www.pixelio.de/" target="_blank"><span style="color:#c0c0c0;">www.pixelio.de</span></a></span></p>
<h3>Literatur zum Thema</h3>
<p><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3899010892/ref=nosim/quantumshift-21" target="_blank"><img class="alignleft" title="David Deida - Der Weg des wahren Mannes" src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/41WQHNR2CXL._SL160_.jpg" alt="David Deida - Der Weg des wahren Mannes" width="102" height="160" /></a><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3899010892/ref=nosim/quantumshift-21" target="_blank">David Deida –</a><em><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3899010892/ref=nosim/quantumshift-21" target="_blank"> Der Weg des wahren Mannes</a></em></p>
<p style="clear:both;margin-bottom:3em;">
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	</item>
		<item>
		<title>Staun doch mal</title>
		<link>http://essentialtimes.wordpress.com/2011/10/14/staun-doch-mal/</link>
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		<pubDate>Fri, 14 Oct 2011 09:11:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Björn Klug</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Aikido]]></category>
		<category><![CDATA[Bewusste Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Spiritualität]]></category>

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		<description><![CDATA[Wissen, dass man nichts weiß Jedes Mal geht mir das Herz auf, wenn ich beobachte, mit welch unvoreingenommener und staunender Neugier ein Kleinkind seine Welt erforscht. Gleichzeitig wird mir bewusst, wie wenig davon wir in unser Erwachsenenleben mitnehmen. Warum? Weil wir offenbar glauben, die Welt bereits zu kennen. Gleichzeitig entgeht uns, wie wir uns mit [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=essentialtimes.wordpress.com&amp;blog=21672266&amp;post=1145&amp;subd=essentialtimes&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Wissen, dass man nichts weiß</h3>
<p>Jedes Mal geht mir das Herz auf, wenn ich beobachte, mit welch unvoreingenommener und staunender Neugier ein Kleinkind seine Welt erforscht. Gleichzeitig wird mir bewusst, wie wenig davon wir in unser Erwachsenenleben mitnehmen. Warum? Weil wir offenbar glauben, die Welt bereits zu kennen. Gleichzeitig entgeht uns, wie wir uns mit der Illusion des <em>Wissens</em> unserer eigenen Freiheit berauben. Dabei ist staunende Neugier einer der Schlüssel zur Glückseligkeit und als Grundhaltung für <a title="Spiritualität" href="http://essentialtimes.wordpress.com/spiritualitaet/" target="_blank">spirituelles</a> Wachstum unabdingbar.<span id="more-1145"></span></p>
<p><img class="alignright size-full wp-image-1160" title="Streifenhörnchen" src="http://essentialtimes.files.wordpress.com/2011/10/streifenhoernchen.jpg" alt="Streifenhörnchen" width="400" height="300" />Manchmal komme ich mir vor wie eine wandelnde Vorurteilsmaschine. Ich betrachte einen Alkoholiker in der U-Bahn und »sehe« sofort, dass er ein persönlichkeitsschwacher Mann ist, der nicht bereit ist, Verantwortung für sein Leben zu übernehmen. Ich lerne eine Frau auf einer Party kennen und bereits nach dem dritten Satz »weiß« ich, dass sie narzistisch und unfähig zur Selbstreflektion ist. Dann wird mir klar: Es ist Zeit, mal wieder zu staunen.</p>
<p>Wenn ich Verteidigungshaltung einnehme und beginne, mich zu rechtfertigen, oder während einer angeregten Diskussion bemerke, dass es mir wichtiger ist, auch <em>meine</em> <a title="»Meins!« sagt die Meinung" href="http://essentialtimes.wordpress.com/meinungen/" target="_blank">Meinung</a> anzubringen, statt mich aufrichtig für mein Gegenüber zu interessieren, dann weiß ich: Es ist mal wieder Zeit, neugierig zu sein.</p>
<h3>Neugier als Treibstoff für spirituelles Wachstum</h3>
<p>Staunende Neugier ist wie Aikido in Kommunikation. Beim <a title="Das Ei in Aikido" href="http://essentialtimes.wordpress.com/das-ei-in-aikido/" target="_blank">Aikido</a> nehmen wir die Energie eines Angriffes sanft auf und geben sie dem Angreifer wieder zurück, ohne Schaden zu verursachen. Die Anwendung dieser Technik bei einem (vermeintlichen?) verbalen Angriff könnte beispielsweise so aussehen:</p>
<p style="padding-left:30px;"><span style="color:#888888;">»Du bist ein selbstsüchtiger, arroganter Arsch!«</span></p>
<p style="padding-left:30px;"><span style="color:#888888;">»Ah, du findest mich also überheblich und egoistisch. Kannst du mir mehr darüber sagen, wie du zu diesem Schluss kommst? Vielleicht kann ich etwas über mich lernen.«</span></p>
<p>Staunende Neugier ist ein Weg, dem <a title="Drama-Dreieck" href="http://essentialtimes.wordpress.com/drama-dreieck/" target="_blank">Drama-Dreieck</a> zu entkommen. Wenn wir im Drama sind, glauben wir zu <em>wissen</em>, und versuchen mittels unbewusster und automatischer Gewohnheitsreaktionen im (vermeintlich) Bekannten zu bleiben. Doch auf diese Weise beschränken wir uns auf eine sehr begrenzte Anzahl von Reaktionsmöglichkeiten und nehmen uns selbst die Freiheit. Vollkommene Freiheit ist nur im absoluten Unbekannten möglich. Das kostet natürlich Mut, wie bei einem Sprung von der Klippe. Ich bin schon oft gesprungen, und es hat sich jedes einzelne Mal gelohnt. Es empfiehlt sich übrigens, den Flug zu genießen, und nicht während des Sprungs schon zu überlegen, wie wohl der Aufprall ausfallen wird.</p>
<p>Staun doch mal wieder!</p>
<p style="text-align:right;"><span style="color:#c0c0c0;">© 2011 <a title="Quantum Shift Coaching" href="http://www.quantum-shift.de/" target="_blank"><span style="color:#c0c0c0;">Björn Klug</span></a></span></p>
<p style="margin-bottom:2em;clear:both;">​</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/essentialtimes.wordpress.com/1145/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/essentialtimes.wordpress.com/1145/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/essentialtimes.wordpress.com/1145/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/essentialtimes.wordpress.com/1145/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/essentialtimes.wordpress.com/1145/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/essentialtimes.wordpress.com/1145/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/essentialtimes.wordpress.com/1145/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/essentialtimes.wordpress.com/1145/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/essentialtimes.wordpress.com/1145/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/essentialtimes.wordpress.com/1145/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/essentialtimes.wordpress.com/1145/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/essentialtimes.wordpress.com/1145/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/essentialtimes.wordpress.com/1145/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/essentialtimes.wordpress.com/1145/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=essentialtimes.wordpress.com&amp;blog=21672266&amp;post=1145&amp;subd=essentialtimes&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Spiritualität</title>
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		<pubDate>Wed, 12 Oct 2011 17:00:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Björn Klug</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Atem]]></category>
		<category><![CDATA[Spiritualität]]></category>
		<category><![CDATA[Wahrheit]]></category>

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		<description><![CDATA[Entspannung eines viel strapazierten Wortes Spiritualität ist hip. Spiritualität ist in. Der innovative Manager, der was auf sich hält, geht heutzutage zum Meditationsretreat ins Kloster oder zum Vision Quest in den Wald. Was früher allein der Domäne der Religion angehörte, darf nun alle Bereiche des Lebens durchziehen. Finde ich cool. … Aber was ist Spiritualität [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=essentialtimes.wordpress.com&amp;blog=21672266&amp;post=1128&amp;subd=essentialtimes&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Entspannung eines viel strapazierten Wortes</h3>
<p>Spiritualität ist hip. Spiritualität ist in. Der innovative Manager, der was auf sich hält, geht heutzutage zum Meditationsretreat ins Kloster oder zum Vision Quest in den Wald. Was früher allein der Domäne der Religion angehörte, darf nun alle Bereiche des Lebens durchziehen. Finde ich cool. … Aber was <em>ist</em> Spiritualität denn eigentlich?<span id="more-1128"></span></p>
<p><img class="alignright size-full wp-image-1140" title="Gebetsmühlen" src="http://essentialtimes.files.wordpress.com/2011/10/gebetsmc3bchlen.jpg" alt="Gebetsmühlen" width="400" height="300" />Wenn ich mit Menschen, die ich noch nicht sehr gut kenne, über Spirituelles ins Gespräch komme, befällt mich häufig der Drang, erst einmal ein paar Stunden in die Klärung von Begrifflichkeiten zu investieren, bevor wir uns über dieses Thema – das mit Worten ohnehin auf Kriegsfuß steht – fruchtbar unterhalten können. Denn wo Spiritualität drauf steht, ist noch längst nicht Spiritualität drin. Und wer von sich behauptet, spirituell zu sein, meint damit vielleicht etwas ganz anderes. Das ist so ähnlich wie bei jemandem, der Ihren Respekt einfordert, in Wirklichkeit aber eigentlich nur von Ihnen will, dass Sie gleicher <a title="»Meins!« sagt die Meinung" href="http://essentialtimes.wordpress.com/meinungen/" target="_blank">Meinung</a> sind.</p>
<p>»Spiritualität« hat heute einen derart großen Bedeutungshof, dass man in den seltensten Fällen davon ausgehen kann, dass zwei Menschen dasselbe darunter verstehen. Hier also ein paar Gedanken, die die Spannweite vielleicht ein wenig verringern.</p>
<h3>Was die Religion war, bevor sie Religion wurde</h3>
<blockquote><p>Was heute als »Spiritualität« daherkommt, ist größtenteils (1) aufgewärmter Fundamentalismus, (2) New-Age-Narzissmus, (3) mythische Regression, (4) subtiler Gewebe-des-Lebens-Reduktionismus und (5) Flachland-Holismus<br />
<span style="color:#888888;">— Ken Wilber, <em>Einfach »Das«</em></span></p></blockquote>
<p><img class="alignright size-full wp-image-1131" title="Turmkreuz" src="http://essentialtimes.files.wordpress.com/2011/10/turmkreuz.jpg" alt="Turmkreuz" width="300" height="400" />Spiritualität (lat. <em>spiritus</em> ›Atem, Geist‹) ist die Suche nach Gott. Eine treffende Definition, die uns allerdings nicht viel weiter bringt, denn sie enthält »Gott«, ein Wort, das noch strapazierter und noch abhängiger von individueller Interpretation ist. Ich erinnere mich noch gut daran, wie ich als einziger Protestant in einer bayerischen Hinterwald-Grundschule zur Teilnahme am katholischen Religionsunterricht genötigt wurde. Erst 25 Jahre später und nach zeitweiliger Aufgabe meines Gottesbegriffes war ich in der Lage, das Wort von christlich-religiösem Ballast wieder zu trennen und ihm eine Sinn-vollere Bedeutung zu geben. Weil das vielen Menschen ähnlich geht, wurden andere Worte, die weniger belegt sind, als Ersatz gesucht: Einheit, Leerheit, Nichts, Raum, das Selbst, zeitloses Potential aller Erscheinungen, universelles Bewusstsein u.v.m.</p>
<p>Doch in Wahrheit entzieht sich »Gott« jedweder verbalen Definition (was man wiederum als Definition für »Gott« verwenden könnte…), was es nicht gerade erleichtert, einen Konsens über Spiritualität zu erreichen. Allemal hilfreich ist es, sich zu verdeutlichen, was Spiritualität <em>nicht ist</em> (wenn man an einer der Wortherkunft angelehnten Verwendung interessiert ist):</p>
<ul>
<li>Spiritualität ist nicht mit Religiosität gleichzusetzen. Tatsächlich finde ich, dass beide sich genau genommen gegenseitig sogar ausschließen, da die mit Religiosität verbundene Verhaftung mit einem Glaubenssystem eine – <em>vollkommene Freiheit</em> voraussetzende – Gotteserfahrung verhindern muss. Man könnte sagen, dass Religion missverstandene Spiritualität ist. Oder umgekehrt: Spiritualität ist, was die Religion war, bevor sie zur Religion wurde.</li>
<li>Was bei uns gemeinhin als Esoterik bezeichnet wird, sehe ich als moderne, in zahlreiche Sekten zersplitterte Religion an. Spiritualität wird man dort ebenfalls eher selten antreffen.</li>
<li>Spiritualität hat keine Ekstasen, Rauschzustände oder übersinnliche Erfahrungen zum Ziel.</li>
<li>Spiritualität hat auch nicht die Erfahrung einer geistigen Welt im Sinne eines energetischen Phänomens zum Inhalt. Mit höheren Wesen auf anderen Ebenen kommunizieren zu können, mag ja eine spannende Sache sein, doch Gott bringt das den Praktizierenden nicht notwendigerweise näher.</li>
</ul>
<p>Um nur die gängigsten Missverständnisse anzusprechen.</p>
<p>Für mich bedeutet Spiritualität, makellos jede meiner Anhaftungen zu erkennen, zu beobachten und loszulassen, um Schritt für Schritt ein freieres Wesen zu sein (→ <a title="Das Geheimnis vollkommener Freiheit" href="http://essentialtimes.wordpress.com/vollkommene-freiheit/" target="_blank">Das Geheimnis vollkommener Freiheit</a>). Die großen Weisen dieser Welt sagen, dies sei Voraussetzung, um die Gnade der Erkenntnis, des Erwachens empfangen zu können.</p>
<p style="text-align:right;"><span style="color:#c0c0c0;">© 2011 <a title="Quantum Shift Coaching" href="http://www.quantum-shift.de/" target="_blank"><span style="color:#c0c0c0;">Björn Klug</span></a></span></p>
<h3></h3>
<p style="clear:both;margin-bottom:3em;">
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/essentialtimes.wordpress.com/1128/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/essentialtimes.wordpress.com/1128/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/essentialtimes.wordpress.com/1128/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/essentialtimes.wordpress.com/1128/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/essentialtimes.wordpress.com/1128/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/essentialtimes.wordpress.com/1128/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/essentialtimes.wordpress.com/1128/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/essentialtimes.wordpress.com/1128/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/essentialtimes.wordpress.com/1128/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/essentialtimes.wordpress.com/1128/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/essentialtimes.wordpress.com/1128/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/essentialtimes.wordpress.com/1128/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/essentialtimes.wordpress.com/1128/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/essentialtimes.wordpress.com/1128/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=essentialtimes.wordpress.com&amp;blog=21672266&amp;post=1128&amp;subd=essentialtimes&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Gebetsmühlen</media:title>
		</media:content>

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			<media:title type="html">Turmkreuz</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Die perfekte Bewerbung, Teil 4/8</title>
		<link>http://essentialtimes.wordpress.com/2011/10/09/bewerbung-4-anschreiben/</link>
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		<pubDate>Sun, 09 Oct 2011 20:13:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Björn Klug</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Bewerbung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://essentialtimes.wordpress.com/?p=884</guid>
		<description><![CDATA[Bewerbungsanschreiben Im Anschreiben etwas über sich zu erzählen und dieses auf einer Seite authentisch zusammenzufassen, ist erfahrungsgemäß für die meisten Bewerber noch schwieriger als die Anfertigung ihres Lebenslaufes. Denn es soll den Arbeitgeber mit wenigen Worten so neugierig machen, dass er sich auch den Rest der Bewerbungsunterlagen ansieht. Im Allgemeinen wird zu wenig Herzblut in [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=essentialtimes.wordpress.com&amp;blog=21672266&amp;post=884&amp;subd=essentialtimes&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Bewerbungsanschreiben</h3>
<p>Im Anschreiben etwas über sich zu erzählen und dieses auf einer Seite authentisch zusammenzufassen, ist erfahrungsgemäß für die meisten Bewerber noch schwieriger als die Anfertigung ihres Lebenslaufes. Denn es soll den Arbeitgeber mit wenigen Worten so neugierig machen, dass er sich auch den Rest der Bewerbungsunterlagen ansieht. <span id="more-884"></span></p>
<div id="attachment_1257" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://essentialtimes.files.wordpress.com/2011/09/handout-bewerbungsschreiben.pdf"><img class="size-full wp-image-1257  " title="AnschreibenPreview" src="http://essentialtimes.files.wordpress.com/2011/10/anschreibenpreview.jpg" alt="Arbeitsblatt Anschreiben" width="300" height="426" /></a><p class="wp-caption-text">Download: Arbeitsblatt</p></div>
<p>Im Allgemeinen wird zu wenig Herzblut in diesen Teil der Bewerbung investiert. Das liegt zum einen daran, dass die Rolle des Anschreibens gerne unterschätzt wird und zum anderen, dass die Bewerbungssituation an sich für die meisten eine Ausnahmesituation darstellt. Für viele ist das Verfassen von Geschriebenen nicht gerade Alltagsgeschäft, und dann muss auch noch der innere Schweinehund überwunden werden, über sich selbst zu schreiben – oder sich einmal ein paar Stunden überhaupt mal nur mit sich selbst zu befassen. Aber der Aufwand lohnt sich.</p>
<p>Ein Arbeitsblatt zur Veranschaulichung dieses Artikels gibt es zum</p>
<p style="padding-left:30px;"><span style="color:#333399;"><strong>Download</strong></span>: <a href="http://essentialtimes.files.wordpress.com/2011/09/handout-bewerbungsschreiben.pdf">Arbeitsblatt Bewerbungsanschreiben</a></p>
<p>und in meiner Vorlagensammlung gibt es jeweils Anschreiben mit einem dazu harmonierenden Lebenslauf:</p>
<p style="padding-left:30px;"><span style="color:#333399;"><strong>Download</strong></span>: <a href="http://quantum-shift.de/downloads/MusterLebenslauf&amp;Anschreiben.zip">Word-Mustersammlung für Lebenslauf und Anschreiben</a> (ZIP-komprimiert)</p>
<h2>Form &#8230;</h2>
<h3>Die einzelnen Abschnitte</h3>
<ul>
<li><strong>Kopfbereich</strong>: Im Kopf des Briefes stehen Ihr Name und Ihre Kontaktdaten, also Adresse, Telefonnummer(n) und E-Mailadresse, nur in Ausnahmefällen eine Web-Adresse. Die Gestaltung des Kopfbereichs ist reine Geschmacksfrage. Spielen Sie jedoch bitte nicht zu viel herum – mit einfachen Gestaltungsmitteln lässt sich schon viel Individualität erreichen. Denken Sie auch daran, dass der Kopfbereich mit dem Ihres Lebenslaufes harmonieren soll. Beispiel:</li>
</ul>
<p style="text-align:right;"><em>Dr. h. c. Malte Thorben Snobinsky</em><br />
Hybrisallee 99<br />
12345 Sphinkterdorf<br />
0211 12345678<br />
0179 87654321<br />
mt.snob@poop.com</p>
<p style="padding-left:30px;"><span style="color:#008000;"><strong>Tipp</strong></span>: Die Absenderadresse auf der rechten Seite stellt einen guten optischen Gegenpol zum links ausgerichteten Adressfeld dar.</p>
<p style="padding-left:30px;"><span style="color:#008000;"><strong>Tipp</strong></span>: Vermeiden Sie Abkürzungen, also »Straße« statt »Str.«</p>
<p style="padding-left:30px;"><strong><span style="color:#008000;">Tipp</span>:</strong> Die Voranstellung von »Tel.«, »Mobil« oder »E-Mail« halte ich für überflüssig, da redundant und auf Anhieb erkennbar.</p>
<p style="padding-left:30px;"><span style="color:#008000;"><strong>Tipp</strong></span>: Wenn Sie Ihre Bewerbung an eine international arbeitende Firma senden, geben Sie Telefonnummern mit Länderkennung an: +49 211 12345678</p>
<p style="padding-left:30px;"><span style="color:#008000;"><strong>Tipp</strong></span>: Auch andere Formatierungen von Telefonnummern sind OK: (0211) 12345678 oder 0211/12345678 oder 0211-12345678</p>
<p style="padding-left:30px;"><span style="color:#008000;"><strong>Tipp</strong></span>: Geben Sie nur Telefonnummern und E-Mail-Adressen an, unter denen Sie auch gut zu erreichen sind.</p>
<ul>
<li>Das <strong>Adressfeld</strong> beginnt genau <strong>50 mm unterhalb des oberen Papierrandes</strong> und hat eine Höhe von 45 mm, damit es im Sichtfeld eines Fensterbriefumschlages erscheint. Wenn Sie einen solchen verwenden wollen , sollten Sie Ihren Namen und Adresse in kleiner, fetter und unterstrichener Schrift als erstes einsetzen. Ansonsten verzichten Sie auf die zusätzliche Angabe eines Absenders. Beispiel:</li>
</ul>
<p style="padding-left:30px;"><span style="text-decoration:underline;font-size:.7em;"><strong>Malte Thorben Snobinsky &#8211; Hybrisallee 99 &#8211; 12345 Sphinkterdorf</strong></span></p>
<p style="padding-left:30px;">Supernix GmbH &amp; Co. KG<br />
Herr Prof. Dr. Hans Dings<br />
Industrieallee 123c<br />
12345 Göppingen</p>
<p style="padding-left:30px;"><span style="color:#ff0000;"><strong>Achtung</strong></span>: Geben Sie die Adresse <strong>genau so</strong> an, wie Sie sie im Inserat/auf der Firmenwebsite/im Firmenbriefkopf etc. gefunden haben! Rechtschreibfehler im Namen oder falsch angegebene Namen sind absolut zu vermeiden. Nennen Sie auch den Vornamen des Ansprechpartners, wenn vorhanden.</p>
<p style="padding-left:30px;"><span style="color:#ff0000;"><strong>Achtung</strong></span>:<strong> Veraltet</strong> und nicht mehr zu verwenden: <del>z. Hd.</del>, <del>zu Händen</del>, <del>An</del>, Herr<del>n</del></p>
<p style="padding-left:30px;"><span style="color:#ff0000;"><strong>Achtung</strong></span>: <strong>Keine Leerzeilen</strong> in der Anschrift</p>
<p style="padding-left:30px;"><strong><span style="color:#008000;">Tipp</span>: </strong>Wenn Sie einen Fensterbriefumschlag verwenden (womit Sie sich einen gesonderten Adressaufkleber oder die handschriftliche Adressierung ersparen), und nur dann, beginnen Sie das Adressfeld mit Ihrer Absenderadresse, eine Zeile, 8 Punkt, fett, unterstrichen.</p>
<ul>
<li><strong>Ort und Datum</strong> setzen Sie in die erste Zeile nach dem Adressfeld und richten es am rechten Rand aus. Beispiel:</li>
</ul>
<p style="text-align:right;">Tötensen, 23. März 2012</p>
<p style="padding-left:30px;"><span style="color:#008000;"><strong>Tipp</strong></span>: Ein einfacher Klick auf den Button &#8220;Rechtsbündig&#8221; in der Werkzeugleiste, und schon ist das Datum, wo es hingehört.<br />
<strong></strong></p>
<ul>
<li>Der<strong> Betreff</strong> hat einen Abstand von 2-3 Leerzeilen vom Datum und besteht für die meisten Bewerbungen aus zwei Zeilen, die in Fettdruck gesetzt werden:</li>
</ul>
<p style="padding-left:30px;"><strong>Bewerbung als Hausmeister</strong><br />
<strong>Ihre Anzeige 10000-1234567890-S auf www.arbeitsagentur.de</strong></p>
<p style="padding-left:30px;">Geben Sie die Tätigkeit auf jeden Fall genauso an, wie sie auch in der Stellenanzeige genannt wurde. Bei einer Initiativbewerbung entfällt die zweite Zeile:</p>
<p style="padding-left:30px;"><strong>Initiativbewerbung als Buchhalter</strong></p>
<p style="padding-left:30px;">… es sei denn, es ging ein Kontakt voraus:</p>
<p style="padding-left:30px;"><strong>Initiativbewerbung als Mediengestalter</strong><br />
<strong>Unser Telefonat vom 11.11.2011</strong></p>
<ul>
<li>Die <strong>Anrede</strong>, nach einem weiteren Abstand von 2-3 Leerzeilen, lautet:</li>
</ul>
<p style="padding-left:30px;">Sehr geehrte Damen und Herren,</p>
<p style="padding-left:30px;">oder, wenn ein Ansprechpartner vorhanden ist (es werden nur akademische Titel genannt, keine Grade wie Dipl.-Ing. und keine Vornamen):</p>
<p style="padding-left:30px;">Sehr geehrte Frau Schmidt,<br />
Sehr geehrter Herr Dr. Schmidt,<br />
Sehr geehrte Frau Prof. Böhler,</p>
<ul>
<li>Der <strong>Textblock</strong> beginnt nach einem Extra-Abstand (s. u.)</li>
<li><strong>Grußformel</strong>: Mit dem klassischen</li>
</ul>
<p style="padding-left:30px;">Mit freundlichen Grüßen</p>
<p style="padding-left:30px;">können Sie nichts falsch machen.</p>
<p style="padding-left:30px;"><span style="color:#ff0000;"><strong>Achtung</strong></span>: Kein Komma nach der Grußformel</p>
<ul>
<li><strong>Unterschrift</strong>: Unterschreiben Sie <strong>linksbündig</strong> in blauer Tinte <strong>mit Vor- und Nachnamen</strong>. Achten Sie darauf, dass die Unterschrift nicht ganz unten am Papierrand hängt.</li>
<li>Den <strong>Anlagenvermerk</strong> können Sie sich schenken, da überflüssig. Allerdings schadet er aber auch nicht, wenn Sie noch genügend Platz haben, um ihn unterzubringen. In diesem Fall lautet er einfach:</li>
</ul>
<p style="padding-left:30px;">Anlage: Bewerbungsmappe</p>
<h3>Allgemeine Tipps zur Formatierung</h3>
<p>Die DIN 5008 lässt einen recht großen Spielraum, was die Gestaltung von Geschäftsbriefen angeht. Hier einige Empfehlungen, die sich in der Praxis als sehr hilfreich erwiesen haben.</p>
<ul>
<li><strong></strong><strong>Einheitliche Schriftgröße</strong>, und zwar dieselbe wie im Lebenslauf. Nur im Kopfbereich dürfen Sie variieren. Insgesamt jedoch auf keinen Fall mehr als drei verschiedene Schriftgrößen.<strong> </strong>10-12 pt, wobei 10 pt bei den meisten Schriftarten eher zu klein ist</li>
<li><strong>Hervorhebungen</strong>: Sparsamst! In den allermeisten Fällen ist lediglich Fettdruck für die Betreffzeile empfehlenswert, vielleicht einmal Kursivschrift für den Titel der Habilitationsschrift. Keine Unterstreichungen, Kapitälchen und sonstige Spielereien!</li>
<li>Verwenden Sie <strong>keine ganzen Leerzeilen</strong> als Abstand zwischen den Absätzen. Das ist erstens Platzverschwendung und sieht außerdem zerfleddert aus. Lassen Sie jeden Absatz für seinen Abstand nach oben hin sorgen, über die Einstellung <em>»Abstand vor Absatz«</em> im Absatzformat. 3-6 Punkt sorgen für ein harmonisches Layout.</li>
<li><strong>Kein Blocksatz</strong>, auch wenn sich das bei vielen Firmen eingebürgert hat – Briefe werden linksbündig (mit sog. Flatterrand) geschrieben<strong><br />
</strong></li>
<li><strong>Silbentrennung einschalten</strong>, denn ohne wirkt das Schriftbild unruhig</li>
<li><strong>Ränder</strong>: Wenn Sie ein leeres Word-Dokument öffnen, können Sie nichts falsch machen, wenn Sie die Ränder unverändert lassen. Allerdings lässt sich ein eventuelles Platzproblem durch das Verkleinern der Ränder ein wenig abmildern:
<ul>
<li><strong>Oben</strong>: Für einen schönen Briefkopf werden Sie nicht umhinkommen, den oberen Rand etwas zu verkleinern. <strong>1,5 cm</strong> sehen noch gut aus, auf keinen Fall weniger als 1 cm.</li>
<li><strong>Links</strong>: Da Lochen und Abheften Ihrer Unterlagen möglich sein soll, sollte der linke Rand <strong>2 cm</strong> nicht unterschreiten</li>
<li><strong>Rechts</strong>: Laut DIN dürften Sie bis auf 6 mm runtergehen, weniger als <strong>1,5 cm</strong> verderben allerdings das Gesamtbild</li>
<li><strong>Unten</strong>: Auch hier würde ich <strong>1,5 cm</strong> nicht unterschreiten (genug Platz für die Unterschrift lassen!)</li>
</ul>
</li>
</ul>
<h2>… und Inhalt</h2>
<p>Die Aufgabe des Anschreibens ist es, dem Leser folgende Informationen zu geben:</p>
<ol>
<li>Ihr Interesse, Ihre Motivation</li>
<li>Überblick über bisherige (relevante) Tätigkeiten und fachliche Kompetenzen</li>
<li>Überblick über persönliche Stärken</li>
<li>Darstellung Ihres Nutzens für das Unternehmen</li>
<li>Verfügbarkeit</li>
<li>Gehaltsvorstellungen (nur wenn in der Anzeige gefordert)</li>
</ol>
<p><strong>Eine Seite muss reichen! </strong>Widerstehen Sie der Versuchung, schon im Anschreiben so viel wie möglich über sich zu erzählen. Eine Seite ist absolut ausreichend, wenn Sie auf die Nennung überflüssiger Informationen und die Verwendung hohler Phrasen verzichten. Verwenden Sie eine aktive Sprache (»Aufgaben erledigen« statt »Erledigung von Aufgaben«) und verzichten Sie nach Möglichkeit auf Konjunktive (»freue mich« statt »würde mich freuen«). Nutzen Sie die direkte Ansprache, wenn möglich (»Sie suchen«, »Ihr Unternehmen«).</p>
<h3>Bezugnahme und Motivation</h3>
<p><strong>Der erste Satz</strong> nimmt Bezug auf eine Stellenanzeige, ein Telefonat o. ä. Bereits hier können Sie Ihre Kompetenzen einfließen lassen. Beispiel:</p>
<p style="padding-left:30px;">in Ihrer Anzeige suchen Sie eine <span style="color:#333399;">engagierte</span> und <span style="color:#333399;">zuverlässige</span> Buchhalterin mit <span style="color:#333399;">Erfahrung in SAP/FI</span> für Ihren Standort in Paderborn.</p>
<p>Und schon haben Sie drei Ihrer Kompetenzen angeführt und klargestellt, dass Sie die Anzeige gut gelesen haben. Im Falle einer Initiativbewerbung nennen Sie an dieser Stelle den Anlass, wie Sie überhaupt dazu gekommen sind, sich bei diesem Unternehmen zu bewerben, z. B. Recherche im Internet, Empfehlung durch einen Mitarbeiter usw.</p>
<p style="padding-left:30px;"><span style="color:#ff0000;"><strong>Schlecht</strong></span>: »hiermit bewerbe ich mich als Buchhalterin…« oder »anbei sende ich Ihnen meine vollständigen Bewerbungsunterlagen für die Stelle als Buchhalterin.« (Informationsgehalt gegen Null, 90% aller Bewerbungen fangen so an)</p>
<p><strong>Der zweite Satz</strong> übermittelt die Hauptmotivation Ihrer Bewerbung (die nicht »Geldverdienen«, »Job verloren« oder »die Firma ist nur 500m von meiner Wohnung entfernt« lauten sollte), z. B.:</p>
<p style="padding-left:30px;">Ihr Angebot spricht mich sehr an, da ich viele branchenspezifische Kenntnisse aus der Fertigungsindustrie mitbringe und gerne wieder in einem Familienunternehmen arbeiten möchte.</p>
<p>Wie Sie sehen, können Sie auch hier den einen oder anderen Ihrer Vorzüge »hineinschmuggeln«.</p>
<h3>Berufserfahrung und Fachkompetenz</h3>
<p>Als nächstes möchte der Arbeitgeber etwas über Ihre Ausbildung und Ihre Berufserfahrung wissen. Aus dem <a title="Die perfekte Bewerbung, Teil 2/8" href="http://essentialtimes.wordpress.com/bewerbung-2-stellenangebot/" target="_blank">Abgleich des Anforderungs- und Ihres Kompetenzprofils</a> wissen Sie bereits genau, welche Fachkompetenzen Sie hier nennen müssen. Beispiel:</p>
<p style="padding-left:30px;">Als ausgebildete Industriekauffrau blicke ich bereits auf eine 15-jährige Berufserfahrung als Buchhalterin in großen Unternehmen der Automobilbranche zurück. Meine Aufgaben umfassten dabei alle Bereiche der Finanzbuchhaltung, einschließlich der Bilanzvorbereitung, sowie zeitweise auch der Debitoren- und Kreditorenbuchhaltung. Darüber hinaus gehörten die telefonische Kundenbetreuung und die Bearbeitung des Postein- und -ausgangs in meinen Verantwortungsbereich. Die sichere Beherrschung gängiger Office-Applikationen und verhandlungssicheres Englisch dürfen Sie ebenfalls von mir erwarten.</p>
<p>Beachten Sie, dass hier keine Daten zur Ausbildungsdauer, zu Beschäftigungszeiten oder zu Firmennamen genannt sind. Diese kann der Arbeitgeber dem Lebenslauf entnehmen, wenn er möchte. Verwenden Sie kurze, knackige Sätze mit viel Informationsgehalt und geraten Sie nicht ins »Schwafeln«.</p>
<p style="padding-left:30px;"><span style="color:#ff0000;"><strong>Schlecht</strong></span>: Im Oktober 1995 habe ich meine Ausbildung zur Industriekauffrau bei der Fordwerke AG in Köln-Niehl abgeschlossen. Danach habe ich bei der Opel AG zunächst 3 Jahre als Logistikfachkraft gearbeitet, bevor ich in die Buchhaltungsabteilung versetzt wurde. Dort gehörte die unterstützende Buchführung … Wegen einer Firmeninsolvenz im Januar 2003 war ich gezwungen … usw.</p>
<p style="padding-left:30px;"><span style="color:#ff0000;"><strong>Achtung</strong></span>: Verzichten Sie <strong>unbedingt</strong> auf Äußerungen, die sich wie eine Entschuldigung anhören oder Sie in irgendeiner Form als Opfer (wirtschaftlicher Umstände, mieser Chef, Mobbing…) darstellen!</p>
<p>Nehmen Sie auf jeden Fall Bezug auf alle im Stellenangebot geforderten Fachkompetenzen, die Sie besitzen. Wenn dann noch Platz ist, nennen Sie diejenigen Ihrer Fähigkeiten, von denen Sie glauben, dass sie für die Stelle ebenfalls von Vorteil sind.</p>
<h3>Persönliche Kompetenz</h3>
<p>Unter Hunderten meiner Kunden habe ich nicht einen einzigen getroffen, der sich mit der Darstellung seiner persönlichen Eigenschaften, wie sie einer schriftlichen Bewerbung angemessen wären, wirklich wohl gefühlt hätte. Alle empfanden es als Selbstbeweihräucherung und neigten eher zur Untertreibung. Diese Form der Bescheidenheit ist im Anschreiben jedoch völlig unangebracht, denn damit benachteiligen Sie sich gegenüber anderen Bewerbern. Und ich sage ja nicht, dass Sie einen auf dicken Max machen sollen – Sie sollen ja nur Ihre aufrichtige Selbsteinschätzung bezüglich Ihrer persönlichen Stärken zum Ausdruck bringen. Welche Ihrer Kompetenzen Sie im dritten Absatz Ihres Bewerbungsbriefes anführen, haben Sie ebenfalls bereits über den <a title="Die perfekte Bewerbung, Teil 2/8" href="http://essentialtimes.wordpress.com/bewerbung-2-stellenangebot/" target="_blank">Abgleich des Anforderungs- und Ihres Kompetenzprofils</a> ermittelt.</p>
<p>In zwei Sätzen können Sie die 6 oder 7 wichtigsten Eigenschaften (die noch nicht in den ersten Abschnitt eingeflossen sind) zusammenfassen:</p>
<p style="padding-left:30px;">Mit mir gewinnen Sie eine <span style="color:#333399;">einsatzfreudige</span> und <span style="color:#333399;">gewissenhafte</span> Mitarbeiterin mit ausgeprägter Freude an der Arbeit im <span style="color:#333399;">Team</span>, die auch in Zeiten hoher Belastung einen <span style="color:#333399;">kühlen Kopf</span> behält. Einen stets <span style="color:#333399;">freundlichen</span> Umgang mit Kunden wie auch Kollegen dürfen Sie ebenso bei mir voraussetzen wie eine <span style="color:#333399;">zügige Arbeitsweise</span> und einen hohen Grad an <span style="color:#333399;">Eigenverantwortlichkeit</span>.</p>
<p style="padding-left:30px;"><span style="color:#ff0000;"><strong>Achtung</strong></span>: Eigenschaften wie pünktlich, ehrlich, fleißig und sauber sind selbstverständlich und sollten hier nicht genannt werden.</p>
<p style="padding-left:30px;"><span style="color:#008000;"><strong>Tipp</strong></span>: Übernehmen Sie die geforderten Soft Skills nicht wörtlich dem Stellenangebot, sondern versuchen Sie sie nach Möglichkeit zu umschreiben.</p>
<p>Für die meisten Bewerber gilt: Wenn es sich ein bisschen zu viel nach Lobhudelei anhört, dann sind sie vermutlich auf dem richtigen Weg.</p>
<h3>Unternehmensnutzen</h3>
<p>Nun können Sie noch einmal explizit klarstellen, warum Sie glauben, für das Unternehmen von Nutzen zu sein:</p>
<p style="padding-left:30px;">Aufgrund meiner langjährigen branchenspezifischen Erfahrung sowie meiner Zusatzqualifikation als QM-Beauftragte bin ich zuversichtlich, bereits nach kurzer Einarbeitungszeit zu Ihrem Unternehmenserfolg beitragen zu können.</p>
<h3>Formalien</h3>
<p>Nun müssen Sie nur noch sagen, wann Sie anfangen können, was Sie kosten und dass Sie sich auf das Bewerbungsgespräch freuen:</p>
<p style="padding-left:30px;">Für eine Anstellung stehe ich ab Juli 2012 zur Verfügung. Meine Gehaltsvorstellung liegt bei 32.000 Euro p. a.</p>
<p style="padding-left:30px;">Auf die Gelegenheit, Sie in einem persönlichen Gespräch von meiner Qualifikation überzeugen zu können, freue ich mich sehr.</p>
<p style="padding-left:30px;"><span style="color:#ff0000;"><strong>Achtung</strong></span>: Das Gehalt geben Sie bitte nur an, wenn es im Stellenangebot gewünscht wurde. In diesem Fall sollten Sie es nicht weglassen (auch wenn mancher »Bewerbungstrainer« dies empfehlen mag), da Ihnen das höchstwahrscheinlich als Respektlosigkeit ausgelegt wird.</p>
<p style="padding-left:30px;"><span style="color:#008000;"><strong>Tipp</strong></span>: Geben Sie Ihren Gehaltswunsch nach Möglichkeit als <span style="text-decoration:underline;">Brutto</span>-Jahresgehalt an, da dieses eventuelle Sonderleistungen wie Urlaubs- und Weihnachtsgeld bereits einschließt, um Missverständnisse auszuschließen.</p>
<p>Nun noch Grußformel und Unterschrift – fertig.</p>
<h3>Nochmal alle Beispiele als ganzes Schreiben</h3>
<p style="text-align:right;margin-top:2em;"><em>Dr. h. c. Malte Thorben Snobinsky</em><br />
Hybrisallee 99<br />
12345 Sphinkterdorf<br />
0211 12345678<br />
0179 87654321<br />
mt.snob@poop.com</p>
<p style="padding-left:30px;"><span style="text-decoration:underline;font-size:.7em;"><strong>Malte Thorben Snobinsky &#8211; Hybrisallee 99 &#8211; 12345 Sphinkterdorf</strong></span></p>
<p style="padding-left:30px;">Supernix GmbH &amp; Co. KG<br />
Herr Prof. Dr. Hans Dings<br />
Industrieallee 123c<br />
12345 Göppingen</p>
<p style="text-align:right;">Tötensen, 23. März 2012</p>
<p style="padding-left:30px;margin-top:3em;text-align:left;"><strong>Bewerbung als Buchhalterin</strong><br />
<strong>Ihre Anzeige 10000-1234567890-S auf www.arbeitsagentur.de</strong></p>
<p style="padding-left:30px;margin-top:3em;text-align:left;">Sehr geehrte Frau Prof. Böhler,</p>
<p style="padding-left:30px;text-align:left;">in Ihrer Anzeige suchen Sie eine engagierte und zuverlässige Buchhalterin mit Erfahrung in SAP/FI für Ihren Standort in Paderborn. Ihr Angebot spricht mich sehr an, da ich viele branchenspezifische Kenntnisse aus der Fertigungsindustrie mitbringe und gerne wieder in einem Familienunternehmen arbeiten möchte.</p>
<p style="padding-left:30px;text-align:left;">Als ausgebildete Industriekauffrau blicke ich bereits auf eine 15-jährige Berufserfahrung als Buchhalterin in großen Unternehmen der Automobilbranche zurück. Meine Aufgaben umfassten dabei alle Bereiche der Finanzbuchhaltung, einschließlich der Bilanzvorbereitung, sowie zeitweise auch der Debitoren- und Kreditorenbuchhaltung. Darüber hinaus gehörten die telefonische Kundenbetreuung und die Bearbeitung des Postein- und -ausgangs in meinen Verantwortungsbereich. Die sichere Beherrschung gängiger Office-Applikationen und verhandlungssicheres Englisch dürfen Sie ebenfalls von mir erwarten.</p>
<p style="padding-left:30px;text-align:left;">Mit mir gewinnen Sie eine einsatzfreudige und gewissenhafte Mitarbeiterin mit ausgeprägter Freude an der Arbeit im Team, die auch in Zeiten hoher Belastung einen kühlen Kopf behält. Einen stets freundlichen Umgang mit Kunden wie auch Kollegen dürfen Sie ebenso bei mir voraussetzen wie eine zügige Arbeitsweise und einen hohen Grad an Eigenverantwortlichkeit.</p>
<p style="padding-left:30px;text-align:left;">Aufgrund meiner langjährigen branchenspezifischen Erfahrung sowie meiner Zusatzqualifikation als QM-Beauftragte bin ich zuversichtlich, bereits nach kurzer Einarbeitungszeit zu Ihrem Unternehmenserfolg beitragen zu können.</p>
<p style="padding-left:30px;text-align:left;">Für eine Anstellung stehe ich ab Juli 2012 zur Verfügung. Meine Gehaltsvorstellung liegt bei 32.000 Euro p. a.</p>
<p style="padding-left:30px;text-align:left;">Auf die Gelegenheit, Sie in einem persönlichen Gespräch von meiner Qualifikation überzeugen zu können, freue ich mich sehr.</p>
<p style="padding-left:30px;text-align:left;">Mit freundlichen Grüßen</p>
<p style="padding-left:30px;text-align:left;">&lt;Unterschrift&gt;</p>
<p style="text-align:center;margin-top:2em;"><span style="color:#808080;">Zum vorigen Artikel: <a title="Die perfekte Bewerbung, Teil 3/8" href="http://essentialtimes.wordpress.com/bewerbung-3-lebenslauf/">Teil 3: Lebenslauf</a></span></p>
<p style="text-align:center;"><span style="color:#808080;">Zum nächsten Artikel: <a title="Die perfekte Bewerbung (Teil 5: Zeugnisse)" href="http://essentialtimes.wordpress.com/bewerbung-5-zeugnisse/">Teil 5: Zeugnisse<br />
</a></span></p>
<p style="text-align:right;"><span style="color:#c0c0c0;">© 2011 <a title="Quantum Shift Coaching" href="http://www.quantum-shift.de/" target="_blank"><span style="color:#c0c0c0;">Björn Klug</span></a></span></p>
<h3>Dokumente zum Thema</h3>
<p style="padding-left:30px;"><span style="color:#333399;"><strong>Download</strong></span>: <a href="http://essentialtimes.files.wordpress.com/2011/09/handout-bewerbungsschreiben.pdf">Arbeitsblatt Bewerbungsanschreiben</a></p>
<p style="clear:both;margin-bottom:3em;padding-left:30px;"><span style="color:#333399;"><strong>Download</strong></span>: <a href="http://quantum-shift.de/downloads/MusterLebenslauf&amp;Anschreiben.zip">Word-Mustersammlung für Lebenslauf und Anschreiben</a></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/essentialtimes.wordpress.com/884/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/essentialtimes.wordpress.com/884/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/essentialtimes.wordpress.com/884/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/essentialtimes.wordpress.com/884/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/essentialtimes.wordpress.com/884/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/essentialtimes.wordpress.com/884/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/essentialtimes.wordpress.com/884/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/essentialtimes.wordpress.com/884/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/essentialtimes.wordpress.com/884/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/essentialtimes.wordpress.com/884/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/essentialtimes.wordpress.com/884/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/essentialtimes.wordpress.com/884/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/essentialtimes.wordpress.com/884/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/essentialtimes.wordpress.com/884/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=essentialtimes.wordpress.com&amp;blog=21672266&amp;post=884&amp;subd=essentialtimes&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">AnschreibenPreview</media:title>
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		<title>Plattgeregelt</title>
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		<pubDate>Sun, 09 Oct 2011 12:47:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Björn Klug</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Aikido]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Coaching]]></category>
		<category><![CDATA[Essenz]]></category>

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		<description><![CDATA[Sinn und Unsinn von Verbänden in Therapie, Heilung und Spiritualität Menschen auf der Suche nach Heilung, persönlichem oder spirituellem Wachstum sind bei der Wahl ihres Begleiters häufig verunsichert, denn die Angst vor esoterischem Hokuspokus sitzt tief. Und weil das Zertifikat in Deutschland – wie kaum sonstwo in der Welt – als heiliges Dokument betrachtet wird, [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=essentialtimes.wordpress.com&amp;blog=21672266&amp;post=1046&amp;subd=essentialtimes&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Sinn und Unsinn von Verbänden in Therapie, Heilung und Spiritualität</h3>
<p>Menschen auf der Suche nach Heilung, persönlichem oder spirituellem Wachstum sind bei der Wahl ihres Begleiters häufig verunsichert, denn die Angst vor esoterischem Hokuspokus sitzt tief. Und weil das Zertifikat in Deutschland – wie kaum sonstwo in der Welt – als heiliges Dokument betrachtet wird, wird auch hier nach einer Qualitätsgarantie verlangt. Doch wie sinnvoll das TÜV-Siegel für die Waschmaschine auch sein mag, so sehr birgt das Pendant für den Heiler, Therapeuten oder Coach die Gefahr der Qualitäts<em>verhinderung</em>.<span id="more-1046"></span></p>
<p>Wenn eine Methode, Technik oder Lehre eine gewisse Verbreitung erlangt hat, organisieren sich die Ausübenden gewöhnlich in einem Verband. So kann man Synergien nutzen und sich gegenseitig unterstützen oder auch werbewirksamer nach außen auftreten. Eine eventuelle Anerkennung durch Krankenkassen oder Staat birgt weitere Vorteile. Natürlich müssen jetzt Bedingungen für die Mitgliedschaft festgelegt werden, und hier beginnt die dunkle Seite der Macht ihren perfiden Plan in die Tat umzusetzen.</p>
<h3>Die Reinheit der Lehre</h3>
<p><a href="http://essentialtimes.files.wordpress.com/2011/10/affe.png"><img class="alignright size-medium wp-image-1087" title="Affe" src="http://essentialtimes.files.wordpress.com/2011/10/affe.png?w=300&#038;h=225" alt="Affe" width="300" height="225" /></a>Nun möchte man sich nämlich von den »schwarzen Schafen« abgrenzen, deren Arbeit nicht von der erforderlichen Qualität ist. Es werden Kriterien festgelegt, vielleicht eine geforderte Ausbildungsdauer oder eine Prüfungsordnung. Im Ringen um Einheit beruft man sich auf die Schriften und Aussagen des Gründers der Lehre und streitet inbrünstig über deren Auslegung. Nicht selten kommt es zur Spaltung in Splitterverbände. Formalismen entscheiden nun darüber, ob ein Kollege der Mitgliedschaft würdig ist oder als Ketzer gebrandmarkt und aus den heiligen Hallen der »Wissenden« verstoßen wird. Der Verband wird zum Druckverband.</p>
<p>Ohne Zweifel tragen die Regulierungen der Berufsverbände im Handwerk durchaus positiv zur Qualitätssicherung bei, doch schon bei Ärzten darf die Wirksamkeit solcher Kontrollmechanismen in Frage gestellt werden. In deren Ausbildung wird die Beziehung zum Patienten bis heute weitgehend ignoriert, obwohl ihre Bedeutsamkeit für die Heilung seit langem bekannt ist. Und so werden weiterhin hochqualifizierte Handwerker herangezüchtet, die in ihren Patienten nicht viel mehr als zu wartende Maschinen sehen. Mehr zufällig – und eher trotzdem – kommt hin und wieder auch ein einfühlsamer Heiler dabei heraus.</p>
<p>Noch deutlicher wird die Problematik beim Psychotherapeuten. Wie misst man am Ende der langjährigen Ausbildung seine Fähigkeit zur Selbstreflektion oder sein Einfühlungsvermögen?  Und so wimmelt die Branche von Therapeuten, die ihre Patienten mit Werkzeugen traktieren, deren tieferen Sinn sie selbst noch nicht durchdrungen haben. Die mit Zertifikaten gepflasterte Wand belegt eben nicht, dass auch das Wesentliche gelernt wurde.</p>
<p>Bei ganzheitlichen Therapie-, Heil- und Coachingmethoden scheitert der Versuch einer Qualitätssicherung durch Regularien weitgehend, da sie teilweise oder auch ganz die Wahrnehmung »energetischer Phänomene« (im weitesten Sinne) durch den Praktizierenden voraussetzen, die sich einer Überprüfung mit bekannten wissenschaftlichen Messmethoden entziehen. Das mag die Intuition einer guten Masseurin sein, das röntgengleiche innere Auge des Osteopathen, das an Gedankenlesen grenzende Wissen der Alexander-Lehrerin um die innere Ausrichtung ihres Schülers oder die Fähigkeit des Coaches, mit seiner Präsenz einen Raum zur Verfügung zu stellen, der positive Entwicklungen fördert.</p>
<h3>Technik mit Essenz verwechselt</h3>
<p>Die eigentliche Ursache dieses Phänomens ist die <a title="Die Technik muss gehen" href="http://essentialtimes.wordpress.com/die-technik-muss-gehen/" target="_blank">Verwechslung der Technik mit der Lehre</a>. Technik kann man lernen, Essenz nicht. Und wenn das Erkennen oder Erleben der Essenz ausbleibt, haftet der Schüler an der Technik an. Daher ist eine lange Ausbildung keine Garantie dafür, dass er irgendwann über den Tellerrand der Technik blicken kann, sie führt in vielen Fällen sogar zu einer stärkeren Verhaftung mit der Technik.</p>
<p>Fatal ist, dass diejenigen, die mit blindem Eifer die Perfektion der Technik predigen und die Reinhaltung der Lehre fordern, auch meist das größte Interesse daran haben, in der Organisation regulierend einzugreifen. Sie, die mit der Essenz der Lehre am wenigsten in Verbindung stehen, urteilen über andere, die die Lehre vielleicht viel besser durchdrungen haben. Wer hingegen erkannt hat, dass die Technik eine untergeordnete Rolle spielt, verliert normalerweise mehr und mehr das Interesse daran, sich mit anderen zu organisieren.</p>
<p>Je mehr also eine Methode Präsenz – die Fähigkeit zur Verbindung mit der Essenz – erfordert, umso weniger hilft die Regulierung der Ausbildung. Präsenz kann nicht erlernt werden, sie kommt als Unterströmung der Technik &#8211; wenn die Technik beiseite treten kann. Jeder Lehrer, Begleiter oder Therapeut kann nur in dem Maße gut sein, in dem er die Technik auch selbst verinnerlicht hat. Und das ist etwas, das man weder kontrollieren noch messen kann. Zwei Beispiele zur Verdeutlichung:</p>
<h3>Alexander-Technik</h3>
<p>Die Alexandertechnik gilt als hervorragende Methode, um Rückenschmerzen loszuwerden oder die eigenen Grenzen beim Spielen eines Musikinstrumentes zu überwinden. Doch die AT ist eigentlich viel mehr; über sie können schädliche Gewohnheiten jeder Art entlarvt, durchbrochen und durch bessere ersetzt werden. Man könnte sie als eine Art universeller Bewusstseinsarbeit bezeichnen – mit der eben, ganz nebenbei sozusagen, auch körperliche Probleme lösbar sind. Dies unterscheidet sie grundlegend beispielsweise von physiotherapeutischen Methoden.</p>
<p>Weil sie aber eben auch bei Rückenschmerzen so schön hilft, hat man sich gedacht, dass es doch schön wäre, wenn die AT auch von Krankenkassen übernommen würde. Folglich hat der deutsche Verband der AT-Lehrer 2009 seine Anerkennung als Berufsverband erwirkt. Wie ich von Mitgliedern höre, hat das Hauen, Stechen und Schlagen bereits begonnen und die ersten Ausschlüsse langjähriger Mitglieder stehen an, weil sie sich den Regularien nicht unterwerfen wollen. Es bleibt abzuwarten, ob sich durch die Institutionalisierung mehr Vorteile oder Nachteile ergeben.</p>
<h3>Aikido</h3>
<p><a title="Das Ei in Aikido" href="http://essentialtimes.wordpress.com/das-ei-in-aikido/" target="_blank">Aikido</a> ist mehr als nur eine Kampfkunst. Doch wie bei anderen Kampfkünsten auch, kann man sich Jahrzehnte lang allein mit der Perfektion der Form beschäftigen. Wie mir scheint, hat die Mehrzahl der hochgraduierten Lehrer dies auch getan und es dabei geschafft, das eigentliche Vermächtnis von Morihei Ueshiba fast vollständig zu verleugnen. Obwohl sich Aikido erst seit rund einem halben Jahrhundert in der westlichen Welt verbreitet, ist es weltweit bereits in Hunderte verschiedener Stile und Verbände zersplittert. Bei einer Prüfung zu höheren Dan-Graduierungen kann es dann auch in unserem Verband schon einmal passieren, dass dem Prüfling mit dem schönsten Aikido der Vorwurf einer zu starken Abweichung von der Form gemacht wird. Wenn man den endlosen Diskussionen über die Effektivität verschiedener Technikvarianten lauscht, könnte man beinahe vergessen, dass Harmonie (Ai) und Präsenz (Ki) die Essenz des Aikido bilden.</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Ich halte es schon bei einem Therapeuten für leichtsinnig, seine Qualität nur anhand seiner Ausbildungsdauer und der Anzahl seiner Zertifikate zu bewerten. In zunehmendem Maße gilt dies im Bereich der ganzheitlichen Heilung, und wenn wir uns spirituellen Dimensionen zuwenden, weist die Zugehörigkeit eines Lehrers zu Verbänden eher auf einen Verlust des freien Geistes als auf die Güte seiner Arbeit hin. Viele der bedeutenden spirituellen Lehrer haben sich gegen Organisationen ausgesprochen oder sich von ihnen abgewandt. Eines der prominentesten Beispiele ist die Auflösung seines Ordens durch Jiddu Krishnamurti (<a title="Rede zur Auflösung des Order of the Star in the East " href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jiddu_Krishnamurti#Die_Entwicklung_der_Lehre" target="_blank">seine Rede von 1929</a>).</p>
<p style="text-align:right;"><span style="color:#c0c0c0;">© 2011 <a title="Quantum Shift Coaching" href="http://www.quantum-shift.de/" target="_blank"><span style="color:#c0c0c0;">Björn Klug</span></a></span></p>
<p style="clear:both;margin-bottom:3em;">
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